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Familien-Unternehmen gründet ein eigenes Start-up

Auslandsgeschäft mit neuer Marke Fontevo

von - 19.07.2019
com! professional: Mit Fontevo haben Sie Anfang 2018 auch eine neue Marke gegründet. Warum?
Auerswald: Wir haben im vergangenen Jahr damit begonnen, unsere Produkte auch in Großbritannien und Irland zu vermarkten.
Auerswald ist im deutschsprachigen Raum als Marke gesetzt. In anderen Ländern ist unsere Marke weit weniger bekannt und - das klingt jetzt banal - einfach schwierig auszusprechen. Deshalb haben wir Fontevo gelauncht, die Produkte sind aber gleich, sie tragen sogar dieselben Namen, eben nur mit dem Zusatz Fontevo.
com! professional: Welche weiteren Länder sollen folgen?
Auerswald: Derzeit bauen wir unser Frankreich-Geschäft auf und haben dafür einen Country-Manager eingestellt. Weitere Länder werden sukzessive folgen.
Wir haben zudem mit der D-Serie neue Telefone entwickelt, bei denen der Einstiegspreis unter hundert Euro liegt. Damit kommen wir auch in Projekte rein, die aktuell überwiegend von chinesischen Herstellern besetzt sind.
com! professional: Wie möchten Sie sich mit der Serie positionieren?
Auerswald: Wir sehen uns als Ausrüster für die Cloud. Aus diesem Grund haben wir in den neuen Endgeräten auch einige Funktionen eingeführt, die von den Cloud-Providern gefordert werden.
com! professional: Und welche neuen Funktionen sind das zum Beispiel?
Auerswald: Wir haben unter anderem das Provisioning verbessert und die Zahl der zertifizierten Provider ausgebaut. Auch Features wie die automatische Beschriftung der Funktionstasten an den Telefonen sind bei den neuen Endgeräten möglich.
com! professional: Entwickelt und produziert werden die Geräte aber nach wie vor in Deutschland.
Auerswald: Auf jeden Fall, und gerade im Auslandsgeschäft spielt „Made in Germany” noch immer eine große Rolle.
com! professional: Wollen Sie mit dem neuen Auslandsgeschäft auch die schrumpfenden Umsätze im Inland kompensieren?
Auerswald: Nein, wir wollen und müssen uns breiter aufstellen. Der Markt verändert sich, besonders durch die starken und finanzkräftigen Wettbewerber. Im deutschsprachigen Raum sind wir gut positioniert, im Ausland können wir in Zukunft noch wachsen.
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