Business Intelligence

Wie BI-Software das Unternehmen agil macht

von - 22.04.2016
Melos produziert unter anderem Kunststoff- und Gummigranulate für Laufbahnen in Sportstadien
Foto: Melos GmbH
Das Industrieunternehmen Melos nutzt die Business-Intelligence-Lösung QlikView und profitiert nun von deutlich schnelleren Reaktionszeiten auf Preisänderungen bei Rohstoffen.
Dem Tempo der Veränderungen an manchen Märkten lässt sich mit klassischen Reporting-Tools kaum noch angemessen begegnen. Um mit der Konkurrenz Schritt zu halten, bedarf es flexibler Business-Intelligence-Tools (BI-Tools), die mit den Unternehmensanforderungen mitwachsen.
Ein Beispiel dafür ist die Melos GmbH aus dem niedersächsischen Melle. Das Unternehmen stellt unter anderem far­bige Kunststoff- und sogenannte EPDM-Gummigranulate her, die etwa für Laufbahnen in Sportstadien verwendet werden. Seine Hauptabsatzmärkte liegen in West- und Osteuropa sowie in Nordamerika.
Firmendaten: Melos GmbH
Branche: Industrie (Chemie)
Region: Melle, Deutschland
Umsatz: 81 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2015
Abteilungen, die QlikView verwenden: Geschäftsführung, Marketing, Vertrieb, Einkauf, Betrieb und Wartung, Controlling und Finanzen, Forschung und Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung, Personal
Melos profitiert seit Einführung der BI-Lösung QlikView des Herstellers QlikTech von deutlich schnelleren Reaktionszeiten auf Preisänderungen bei Rohstoffen und pass­genauen Marketing-Maßnahmen.

Ineffiziente Datennutzung

Wie in vielen Unternehmen so rückte auch bei Melos immer mehr in den Mittelpunkt, wie wichtig die generierten Daten für das Tagesgeschäft sind.  „Uns wurden früher regelmäßig Kennzahlen von verschiedenen verbundenen Unternehmensstandorten elektronisch übermittelt. Diese mussten wir dann umformatieren und in Access konsolidieren“, erinnert sich Sarah Rochhausen, Controlling und Business Intelligence bei Melos.
Sarah Rochhausen
Sarah Rochhausen
Controlling und Business Intelligence, Melos GmbH
Foto: Melos GmbH
„Nach nur einem Tag Schulung habe ich angefangen, eigenständig Applikationen zu entwickeln.“
Der manuelle Aufwand und die Fehleranfälligkeit waren jedoch sehr hoch. Zudem konnten die Daten auf diese Weise nicht schnell genug verarbeitet werden, was ihre Aussagekraft und ihre Verwendungsmöglichkeiten sehr einschränkte. „In unserem sehr volatilen Marktumfeld kommt es aber auf schnelle Reaktionsfähigkeit an“, so Rochhausen weiter, „da das hergestellte Produkt extrem Rohstoffkosten-getrieben ist“.
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