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Augmented Reality (AR)

Neue Geschäftsmodelle für virtuelle Apps

von - 12.12.2017
Augmented Reality
Foto: Apple
Augmented Reality ist bei Apple, Google & Co. das Trendthema schlechthin. Die Technologie eignet sich nicht nur für Spiele, sondern etwa auch für den kommerziellen Einsatz im E-Commerce.
Wert von AR im Jahr 2023
Quelle: Research and Markets
Die meisten Pokémons sind inzwischen gejagt, ihren Platz auf den Smartphone-Displays werden aber bald wohl ganz andere AR-Anwendungen einnehmen. Denn Augmented Reality bedeutet weit mehr als das Platzieren virtueller Spielfiguren in realen Umgebungen. Die Erfassung echter Umfelder profitiert von immer mehr Leistung der High-End-Smartphones, die als Terminal für den Zugang in die neuen Augmented-Reality-Welten dienen.
Vor allem Google und Apple forcieren das Thema seit diesem Jahr: Google setzt mit Tango auf ein umfassendes AR-Konzept, das Hersteller in ihre Smartphones integrieren können, was Asus und Lenovo als Erste auch schon getan haben. Ebenfalls auf Android als Betriebssystem, aber nicht speziell Google Tango, will Huawei seine AR-Hardware aufbauen, die mit dem neuen Kirin-970-Chipset möglich wird. Dieses feiert seine Premiere im Mate 10, das kürzlich auf den Markt gekommen ist.
Einen besonders leistungsfähigen Prozessor nutzt auch Apple als Wegbereiter für das Thema, dessen große Bedeutung Konzernchef Tim Cook jüngst betonte: Der im iPhone 8 verwendete A11 Bionic ist der derzeit schnellste Chip in einem Smartphone. Ähnliche Leistungen bringt auch der A10X im iPad Pro.
Die Unterstützung für Augmented Reality ist außerdem Teil des aktuellen mobilen Betriebssystems iOS 11, was dieses Thema noch mehr für den Massenmarkt öffnet.
Augmented Reality
Foto: Samsung
AR und VR: fließende Grenzen
Die Begriffe Augmented Reality und Virtual Reality werden oft zusammen verwendet. Die Abgrenzung ist in der Tat schwierig.
In der virtuellen Realität (Virtual Reality, VR) werden Welten komplett im Computer erschaffen oder zumindest mit vorher gefilmten 360-Grad-Videos abgebildet. Beide Techniken sind auch kombinierbar. Der Anwender wird dann meist über eine Brille mit Bildschirmen in diese Welten hineinversetzt und nimmt visuell sowie akustisch deren Signale wahr. Über Sen­soren kann er sich sogar in dieser virtuellen Welt bewegen.
Bei der erweiterten Realität (Augmented Reality, AR) werden die vom Computer generierten Elemente in ein reales Bild eingeblendet – das von einer Live-Kamera im Smartphone-Display oder Smart Glasses geliefert wird. Auch hier werden Bewegungen über die Sensorik erkannt und umgesetzt.
Alle Systeme, die die natürliche Wahrnehmung mit einer künstlichen Wahrnehmung vermischen, fasst man unter dem Begriff Mixed Reality zusammen.
Übrigens: Microsoft bezeichnet eine Software-Plattform für Windows 10 als Windows Mixed Reality. Dabei handelt es sich, anders als der Name vermuten lässt, jedoch um eine Virtual-Reality-Umgebung zur Nutzung des Betriebssystems.
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