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Datentausch per WLAN zwischen PC & Smartphone

WLAN-Verbindung unter Android

von - 10.01.2012
Per WPS gelingt die WLAN-Verbindung ohne Konfiguration binnen weniger Sekunden.
Per WPS gelingt die WLAN-Verbindung ohne Konfiguration binnen weniger Sekunden.
Nehmen Sie Ihr Android-Smartphone zur Hand und gehen Sie zu den Einstellungen. Bei HTC-Geräten mit Sense als Oberfläche lautet die passende Einstellung für die WLAN-Konfiguration „Drahtlos und Netzwerke“. Bei Geräten anderer Hersteller kann die Bezeichnung abweichen. Achten Sie darauf, dass ein Häkchen vor „WLAN“ gesetzt ist und tippen Sie auf „WLAN-Einstellungen“.
Ist etwa eine Fritzbox als WLAN-Router vorhanden, gelingt die Einrichtung des Funknetzwerks besonders einfach. An der Fritzbox drücken Sie die WLAN-Taste auf der Oberseite für rund sechs Sekunden, bis die WLAN-LED der Fritzbox zu blinken beginnt. Auf dem Smartphone tippen Sie auf den Eintrag „WLAN geschützte Einstelllungen“. Nun werden WPS-fähige Geräte in Reichweite gesucht und automatisch eingebunden.
Android-Smartphones unterstützen WEP- und WPA/WPA2-Sicherheit im WLAN.
Android-Smartphones unterstützen WEP- und WPA/WPA2-Sicherheit im WLAN.
Auch ohne WPS gelingt die Verbindung zu einem WLAN-Router. In den „WLAN-Einstellungen“ werden die erkannten WLANs in Reichweite aufgelistet. Tippen Sie auf den gewünschten Eintrag und geben Sie das Passwort ein. Ein Klick auf „Verbinden“ und schon sind Sie im Funknetzwerk eingebucht. Sollte der Router so konfiguriert sein, dass er keine SSID (Service Set Identifier) anzeigt, er also quasi unsichtbar ist, müssen Sie einen Umweg nehmen. Tippen Sie in den „WLAN-Einstellungen“ auf „WLAN-Netzwerk hinzufügen“. Geben Sie die „Netzwerk-SSID“ ein und wählen Sie im Aufklappfeld darunter die verwendete Sicherheitsmethode, etwa „WPA/WPA2-PSK. Tippen Sie dann noch das Passwort ein und drücken Sie auf „Speichern“ — die Funkverbindung wird aufgebaut.

Fritzbox und WPS

WPS steht für „Wi-Fi Protected Setup“ und ist ein von der Wi-Fi Alliance standardisiertes Verfahren zur einfachen und sicheren Koppelung zweier WLAN-Geräte. Das WPS-Verfahren sorgt dabei dafür, dass sich während der Erstverbindung nur die zwei Geräte im WLAN-Netzwerk miteinander verbinden, die auch dafür vorgesehen sind. Es gibt verschiedene WPS-Methoden, unter anderem die Verbindung per Knopfdruck oder die Verwendung einer individuellen PIN. Die folgenden Fritzbox-Modelle unterstützen die WPS-Schnellverbindung: 7390, 7570, 7340, 7270, 7240, 7320, 6840 LTE, 6360 Cable, 3370 und 3270. Auch andere WLAN-Router-Hersteller integrieren die WPS-Funktionen in ihre Hardware. Sehen Sie im Handbuch nach, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie WPS mit Ihrem Router nutzen können.
Infos zu Sicherheitslücken in einigen WPS-fähigen Routern finden Sie im Artikel „Gefahr im WLAN durch Wi-Fi Protected Setup“.
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