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US-Kartellrechtsprozess

US-Richter stimmt Fusion von T-Mobile und Sprint zu

von - 11.02.2020
T-Mobile-Werbung auf dem Times Square
Foto: Christoph Dernbach/dpa / shutterstock.com
Die Telekom-Tochter T-Mobile plant eine Großfusion: Sie will sich mit ihrem Konkurrenten Sprint zusammenschließen. Doch wegen kartellrechtlicher Bedenken stockt das Großprojekt seit bald zwei Jahren. Bis jetzt.
Die Telekom-Tochter T-Mobile hat sich im wichtigen US-Kartellrechtsprozess um die Fusion mit dem kleineren Rivalen Sprint durchgesetzt. Der zuständige Richter Victor Marrero stimmte dem mehr als 26 Milliarden Dollar (24 Mrd Euro) teuren Deal zu, wie aus seinem am Dienstag veröffentlichten Urteil hervorgeht.
Die Unternehmen hatten ihren Zusammenschluss bereits im April 2018 vereinbart. Die Fusion stieß jedoch auf wettbewerbsrechtlichen Widerstand.
Zwar stimmte das Justizministerium unter Auflagen zu und auch die Branchenaufsicht FCC gab grünes Licht, doch 13 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington klagten, weil sie Jobverluste und Preiserhöhungen fürchten. Im Dezember war es in New York zum Showdown vor Gericht gekommen, doch erst jetzt wurde das Urteil gefällt.
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