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Sicherheit für jeden

Telekom will Security-Dienstleister gründen

von - 02.02.2016
Magenta Security von der Telekom
Foto: Telekom
Die Deutsche Telekom würde gerne Security-Marktführer in Europa werden. Um dieses Ziel zu erreichen, hat sie die Gründung einer neuen Business-Unit angekündigt, die die Sicherheitsbereiche des Konzerns bündeln soll.
Die Deutsche Telekom hat die Gründung eines neuen Geschäftsbereichs unter Leitung von Ferri Abolhassan, Geschäftsführer der IT-Division von T-Systems, angekündigt. Die neue Business-Unit „Telekom Security“ soll die Sicherheitsbereiche aus verschiedenen Konzerneinheiten bündeln und Lösungen für Privat-, Geschäfts- sowie Großkunden entwickeln und anbieten.
Ferri Abolhassan soll neue Security-Unit der Telekom leiten
Ferri Abolhassan: „Wir haben mit unserer jahrelangen Erfahrung in der internen Sicherheit und im Vertrieb alles an Bord, was wir brauchen.“
(Quelle: Telekom )
Bereits auf der CeBIT im März sollen erste Produkte vorgestellt werden, die dann voraussichtlich ab Sommer dieses Jahres verfügbar sein werden. Der eigentliche Aufbau der Einheit soll aber erst im April starten, die formale Gründung dann sogar erst Anfang 2017.
Die neuen Produkte werden in das Magento-Security-Portfolio der Telekom integriert. Unter anderem plant der ehemalige Staatskonzern nach eigenen Angaben eine Cloud-basierte Sicherheitslösung für das Festnetz, eine Lösung für Smartphones sowie eine Netzwerkverschlüsselungslösung für den Mittelstand. Details wurden aber nicht veröffentlicht.
Zentraler Gedanke der neuen Unit sei „Wie machen wir Sicherheit leicht?“, sagte Abolhassan. „Wir wollen den Kunden entlasten und befreien.“ Und weiter: „Wir haben mit unserer jahrelangen Erfahrung in der internen Sicherheit und im Vertrieb alles an Bord, was wir brauchen.“
Im November 2015 hatte Microsoft angekündigt, die eigenen Cloud-Dienste Azure, Office 365 und Dynamics CRM künftig auch aus Rechenzentren in Magdeburg und Frankfurt am Main anzubieten. Als Partner hat sich der Hersteller dabei für die Telekom beziehungsweise die Tochtergesellschaft T-Systems entschieden.
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