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Magenta und Aura

Neue Sprachassistenten von Telekom und Telefónica

Magenta Speaker
Foto: Deutsche Telekom
Der Magenta Speaker der Deutschen Telekom soll in Deutschland im Sommer auf den Markt kommen. Telefónica ist dem Wettbewerber indes einen Schritt voraus. Das Unternehmen hat seine digitale Sprachassistentin Aura in Deutschland gelauncht.
Bereits Ende vergangenen Jahres wurde bekannt, dass auch die Telekom an einem smarten Lautsprecher bastelt, der den Namen Magenta Speaker trägt. Im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona teilte die Telekom nun mit, dass der Lautsprecher im Sommer seine Testphase beendet und dann offiziell auf den Markt kommt, berichtet die Wirtschaftswoche.
Wie bei den großen Konkurrenzprodukten von Amazon oder Google muss auch der Telekom-Speaker aktiviert werden - und zwar mit "Hallo Magenta". Das Produkt wurde in Deutschland gefertigt. An der Entwicklung sollen unter anderem der französische Wettbewerber Orange sowie Forscher des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie beteiligt gewesen sein.
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Mit dem Sprachassistenten können unter anderem vernetzte Geräte im eigenen Zuhause per Sprache bedient werden. So lässt sich beispielsweise der Fernseher ohne Fernbedienung nutzen. Ebenso kann bei der Steuerung von Smart-Home-Anwendungen das Smartphone in der Tasche bleiben und die gewünschte Funktion per Sprache gestartet oder beendet werden.
Allerdings können auf dem Magenta Speaker auch andere KIs wie beispielsweise Amazons Alexa oder auch der Google Assistant zum Einsatz kommen. Die Nutzer müssen daher auf dem smarten Lautsprecher der Telekom nicht zwangsläufig auch die integrierte Sprachassistenz nutzen.

Aura von Telefónica

Daneben steigt auch Telefónica in den Markt der digitalen Sprachassistenten ein und bringt nun seine KI namens Aura in Deutschland, Spanien, Großbritannien und drei südamerikanischen Ländern an den Start. Bereits auf dem MWC im vergangenen Jahr hatte der spanische Netzbetreiber Aura angekündigt. Hierzulande verläuft der Start allerdings recht verhalten, denn Aura steht bislang nur über den Facebook Messenger zur Verfügung.
Dort beantwortet Aura Fragen zum verbleibenden Datenvolumen, zum Stand des Prepaid-Kontos oder zu den Vertragsoptionen. Das Prepaid-Guthaben kann auch aufgeladen werden. Immerhin lernt die Künstliche Intelligenz dazu: So soll Aura die Vorlieben des Anwenders erkennen und die Informationen entsprechend verarbeiten können.
In Spanien lässt sich bereits die TV-Plattform der Telefónica-Marke Movistar per Sprache steuern. Spracheingaben sollen mittelfristig auch auf Deutsch möglich werden, auch die Integration in die Kundendienst-App ist möglich und in Großbritannien bereits umgesetzt.
Markus Haas, Vostandsvorsitzender von Telefónica Deutschland, sagte auf dem MWC: "Aura steht noch am Anfang - aber sie zeigt bereits, wie wir durch Digitalisierung ein besseres Kundenerlebnis erreichen können."
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