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Plattformübergreifendes Automatisierungstool

Microsoft veröffentlicht Powershell 7.0

von - 06.03.2020
Powershell
Foto: BestForBest / shutterstock.com
Microsofts plattformübergreifende Powershell geht in Version 7.0 an den Start. Mit dem Update bekommen die Nutzer vor allem einige Funktionen dazu, die die Windows Powershell bereits seit Version 5.x aufweist.
Microsoft hat sein plattformübergreifendes Framework Powershell in Version 7.0 veröffentlicht. Das Tool unterstützt bei der Konfiguration sowie Verwaltung von Systemen. Powershell 7.0 ist unter allen gängigen Betriebssystemen (Windows Mac OS und Linux) lauffähig.
Zahlreiche Features, die bisher auf die Windows Powershell begrenzt waren, kommen mit dem Update nun auch in die plattformübergreifende Version, die bislang Powershell Core hieß. Der Unterschied zwischen Windows Powershell und der universellen Powershell besteht im Unterbau. Die Windows-Version basiert auf dem .NET-Framework, die übergreifende Powershell hingegen auf .NET Core. Das .NET-Framework bietet zwar mehr Funktionen und andere Optionen, ist aber unter Mac OS und Linux nicht lauffähig.
Einen der ersten Versuche, eine plattformübergreifende Scripting-Umgebung zu schaffen, startete Microsoft mit der Powershell 6. Damit standen die Redmonder jedoch noch vor einigen schwer zu lösenden Problemen. Version 7.0 soll dies nun ändern.

Neue Funktionen in Powershell 7.0

Neu in Powershell 7.0 sind unter anderem Funktionen für eine vereinfachte und dynamischere Fehleransicht sowie ein Get-Error-Cmdlet zur bessern Untersuchung von Fehlern. Hinzu kommt außerdem eine Kompatibilitätsebene, mit der die Nutzer Module in eine implizierte Windows Powershell-Sitzung importieren können sowie eine automatische Benachrichtigung für neue Versionen.
Eine vollständige Liste zu allen neuen Funktionen in Powershell 7.0 stellt Microsoft über seine Webseite bereit.
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