Airbnb-Konkurrent

Samwers bringen Nestpick nach Deutschland

von - 09.02.2015
Der Markt für die Online-Vermittlung von Unterkünften ist lukrativ. Grund genug für die Samwer-Brüder, ihr Portal Nestpick nun auch in Deutschland zu launchen. Großer Konkurrent ist Airbnb.
Foto: Fotolia.de/Yantra
Der Markt für die Online-Vermittlung von Unterkünften ist lukrativ. Grund genug für die Samwer-Brüder, ihr Portal Nestpick nun auch in Deutschland zu launchen. Großer Konkurrent ist Airbnb.
In Zeiten von Share Economy und "Teilen statt Besitzen" boomen Wohnungsvermittlungsbörsen wie Airbnb. Die Portale selbst kassieren meist hohe Provisionen. Grund genug für die Samwer-Brüder, ihre eigene Unterkunftsvermittlung Nestpick nun auch in Deutschland zu starten. Wie der Spiegel berichtet, soll Nestpick ein Viertel der ersten Monatsmiete als Provision kassieren.
Nestpick: Die Unterkunftsvermittlung soll nun auch in Deutschland starten. Ein Viertel der ersten Monatsmiete will Nestpick als Provision kassieren.
Nestpick: Die Unterkunftsvermittlung soll nun auch in Deutschland starten. Ein Viertel der ersten Monatsmiete will Nestpick als Provision kassieren.
Zielgruppe des Rocket Internets-Ableger sind vor allem wohlhabende Studenten. Nestpick gibt es bislang in England, Frankreich, Spanien, Italien und den Niederlanden. Für acht deutsche Großstädte soll die Online-Plattform zum Start zur Verfügung stehen. Die Buchung der Unterkünfte erfolgt ausschließlich über das Internet.
Nestpick wurde im Mai 2014 in den Niederlanden gegründet. Rocket Internet stieg Ende 2014 ein. Nach Deutschland soll das Portal dieses Jahr auch in Österreich, der Schweiz, Skandinavien, Australien und die USA an den Start gehen.
Online-Vermittlungsbörsen werden allerdings zunehmend kritisch gesehen. Oft werden über die Plattformen Wohnungen an Touristen vermietet, ohne dass der Vermieter davon weiß. Großstädte wie Berlin befürchten zudem, dass Airbnb und Co herkömmliche langfristige Mietverhältnisse verdrängen.
Oliver Samwer gibt auch im Online-Lebensmittelhandel Gas: Rocket Internet übernimmt 30 Prozent des Foodpanda-Konkurrenten Delivery Hero und hundert Prozent der spanischen Plattform La Nevera Roja und der italienischen Plattform Pizzabo. 496 Millionen Euro zahlte Rocket allein für die Beteiligung an Delivery Hero.
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