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Firefox Private Network

Neue Details zu Mozillas VPN-Service

von - 04.12.2019
Mobilgerät und Notebook mit VPN
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Mozilla erweitert den Kreis der Beta-Tester für seinen VPN-Dienst Firefox Private Network. In Zukunft soll der Service plattformübergreifend für rund 5 Dollar pro Monat angeboten werden.
Bereits im vergangenen September hatte Mozilla die ersten Beta-Tests für seinen neuen VPN-Dienst gestartet. Das sogenannte Firefox Private Network soll Nutzern dabei helfen, auch in offenen Netzwerken eine geschützte Verbindung ins Internet aufzubauen. In einem Blogpost hat Mozilla nun angekündigt, den gestarteten Beta-Test auszuweiten.
Zusätzlich zur bisher im Rahmen der Beta erhältlichen Browser-Erweiterung, die lediglich Verbindungen in Firefox absichert, werden künftig auch Client-Lösungen für Windows, macOS, Linux, ChromeOS und die mobilen Plattformen Android und iOS angeboten. Mit diesen VPN-Tools könne dann der gesamte Traffic, der vom Gerät ausgeht, über den verschlüsselten VPN-Tunnel abgesichert werden.
Aktuell ist das neue VPN-Angebot von Mozilla auf Tester in den USA beschränkt. Diese müssen für den Dienst einen monatlichen Betrag von rund 5 Dollar berappen. Der VPN-Service umfasst Server in über 30 Ländern. Nutzer können daraus die günstigsten Optionen für ihren Standort wählen, um etwa von einer besonders hohen Performance zu profitieren oder um lokale Beschränkungen im Netz zu umgehen. Derzeit steht lediglich eine Client-Lösung für Windows 10 zum Download bereit, Programme für weitere Systeme sollen schon bald folgen.

Mozilla setzt auf Mullvad & WireGuard

Die technologische Basis für das Firefox Private Network steuert der Partner Mullvad mit Sitz in Schweden bei. Der VPN-Anbieter aus Göteborg ist für besonders hohe Datenschutz-Standards bekannt. So führt Mullvad beispielsweise keine Aktivitätsprotokolle, Nutzerkonten lassen sich anonym anlegen und das Bezahlen mittels Bargeld oder Kryptowährungen wird ebenfalls unterstützt.
Ein weiterer Pluspunkt ergibt sich aus dem Einsatz des freien VPN-Protokolls WireGuard. Die Open-Source-Technologie arbeitet im Vergleich zu klassischen VPN-Lösungen weitaus effizienter und performanter. Diese Technologie wird mitunter auch von Cloudflares VPN-Dienst Warp verwendet.
Wann das Firefox Private Network auch hierzulande verfügbar sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Interessierte Nutzer können sich bei Mozilla auf einer Mailing-Liste eintragen und über Neuigkeiten informieren lassen.
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