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Alternative zu Microsoft Office

Softmaker Office 2018 für Linux verlässt Beta-Phase

von - 07.02.2018
Gruppe um einen Computer
Foto: stockfour / shutterstock.com
Softmaker Office 2018 für Linux hat die öffentliche Beta-Phase verlassen. Nun können auch Nutzer der Open-Source-Betriebssysteme auf die Microsoft-Office-Alternative zurückgreifen.
Softmaker Office 2018 für Linux hat die Beta-Phase verlassen. Die beliebte Microsoft-Office-Alternative steht damit nun auch allen Nutzern der Open-Source-Betriebssysteme zur Verfügung.
Textmaker
Textmaker erlaubt nun mehrere Dokumente gleichzeitig als Tab zu öffnen.
(Quelle: Softmaker )
Bereits im Herbst war Softmaker Office 2018 für Windows erschienen. Mit etwas Verspätung veröffentlicht der Hersteller nun also auch die finale Linux-Variante. Bei beiden Editionen können die Nutzer zwischen einem modernen Ribbon-Design oder der klassischen Bedienoberfläche wählen. Die zahlreichen Untermenüs wurden mit katalogartigen Vorlagen versehen, um ein effizienteres und intuitiveres Arbeiten zu ermöglichen. Der Hersteller verspricht eine nahtlose Kompatibilität mit Microsoft Office. Entsprechend verwendet Softmaker Office 2018 nun nativ die Microsoft-Office-Formate DOCX, XLSX und PPTX.
Dabei handelt es sich aber keineswegs um die einzige Neuerung der Microsoft-Office-Alternative: Nutzer des Textverarbeitungs-Tools Textmaker haben nun zum Beispiel die Möglichkeit, mehrere Dokumente gleichzeitig zu bearbeiten. Diese lassen sich wahlweise in Tabs oder in separaten Fenstern anzeigen. Wie auch schon in den Vorgängerversionen sind der Duden Korrektor sowie weitere Duden- und Langescheidt-Wörterbücher nur in der Professional-Variante enthalten.

Neuerungen in Planmaker und Presentations

Neu im Tabellen-Programm Planmaker wiederum ist nun eine Funktion, mit der Tabellen innerhalb von Arbeitsblättern definiert werden können. Damit lassen sich ganze Bereiche schneller formatieren und neue Daten dynamisch hinzufügen.
Auch das Präsentations-Tool Presentations hat einige neue Features erhalten: So kann der Nutzer damit nun etwa gleich mehrere sogenannte Master-Layouts erstellen. Darauf lassen sich dann beliebig Platzhalter anordnen. Die neu integrierte "Referentenansicht" ermöglicht es, die Folien über einen Monitor oder Beamer zu präsentieren, während der Referent auf einem zweiten Bildschirm Zugriff auf Kontrollelemente und eine Folienvorschau hat. Ferner verfügt Presentations nun über eine Export-Funktion für Präsentationen im Video-Fomat.
Der Hersteller empfiehlt Softmaker Office 2018 für die Distributionen Debian, Ubuntu, Linux Mint, openSUSE und Fedora. Sowohl für 32-Bit-Systeme als auch für 64-Bit-Variante stehen folgende Pakete zur Verfügung:
  • .rpm-Pakete für RPM-basierte Systeme
  • .deb-Pakete für DEB-basierte Systeme
  • .tgz-Pakete für alle andren Systeme
Preislich orientiert sich die Linux-Variante von Softmaker Office 2017 an der Windows-Variante. Eine Einzellizenz für Geschäftskunden schlägt mit 69,95 Euro zu Buche, die Professional-Edition kostet 99,95 Euro. Darüber hinaus sind verschiedene Upgrade- und Volumenlizenzen verfügbar.
Aktuell gewährt der Hersteller für die Professional-Edition zudem einen Rabatt in Höhe von 10 Euro.
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