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Großes Update

LibreOffice erscheint in Version 6.0

von - 31.01.2018
Foto: Videostill: jst/nmgz
Die Document Foundation hat LibreOffice 6.0 veröffentlicht. Zu den Hauptneuerungen der Open-Source-Lösung gehören neben der PGP-Verschlüsselung auch eine bessere Interoperabilität mit Microsoft-Dokumenten.
Ein eigenes Menü in Writer vereinfacht die Zusammenstellung von Formularen, die danach als PDF-Formulare ausgegeben werden können
(Quelle: Document Foundation )
Wie die Document Foundation bekannt gibt, ist LibreOffice 6.0 ab sofort für Windows, macOS und Linux erhältlich – und für die Cloud. Die jüngste Version bringt mehrere neue Funktionen sowohl im Kern der Anwendung wie auch in den einzelnen Modulen (Writer, Calc und Impress sowie Draw) mit sich.

PDF-Formulare mit Writer

Zu den bedeutenden Neuerungen gehört etwa das hinzugefügte Formular-Menü in der Textverarbeitung Writer. Damit lassen sich Formulare entwerfen und in standardkonforme PDF-Dokumente umwandeln.
Impress-Folien sind nun standardmässig im Format 16:9 gehalten
(Quelle: Document Foundation )
Darüber hinaus wurde die Seriendruckfunktion verbessert: Es ist jetzt möglich, auch ein Writer-Dokument oder eine XLSX-Datei als Datenquelle zu verwenden.
In der Tabellenkalkulation Calc wurden nun die ODF-1.2-konformen Funktionen SUCHENB, FINDENB und ERSETZENB hinzugefügt. Dadurch wird der entsprechende ISO-Standard besser unterstützt.
Im Präsentationsprogramm Impress wurde die Standard-Foliengröße auf 16:9 umgestellt, um die Seitenverhältnisse aktueller Bildschirme und Projektoren zu unterstützen. Als Konsequenz wurden auch zehn neue Impress-Vorlagen hinzugefügt. Daneben wurden einige alte Vorlagen aktualisiert.

PGP-Verschlüsselung für LibreOffice-Dateien

Auch an ein Plus an Sicherheit wurde beim LibreOffice-Update gedacht. So können nun OpenPGP-Schlüssel zum Signieren von ODF-Dokumenten auf allen Desktop-Betriebssystemen verwendet werden. Daneben bringt LibreOffice 6.0 experimentelle Unterstützung für OpenPGP-basierte Verschlüsselung mit. Um diese Funktion zu aktivieren, müssen Benutzer allerdings gesondert GPG-Software für ihr Betriebssystem installieren.
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