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Daimler und BMW wollen zusammen den Carsharing-Markt erobern

Kampf gegen Google, Alibaba, Uber und Didi

von - 18.02.2019
Es sei sinnvoll, wenn sich die Autobauer "zusammentun im Kampf gegen die Googles, Alibabas, Ubers und Didis dieser Welt. Allein ist man verloren", sagt Dudenhöffer. Amazon, Facebook und Google zeigen: Größe zählt in der Welt der Online-Dienste. "The winner takes it all", sagt Unternehmensberater Reiner.

In jeder Stadt oder Region dürfte am Ende eine Mobilitätsplattform übrig bleiben oder höchstens zwei, die die Marktführer im jeweiligen Segment versammelt, vom Mietauto bis zum Elektro-Roller. "Die Nummer drei ist für die Kunden nicht mehr attraktiv." Aber in jeder Region könnte es einen andern Sieger geben, denn die gewachsenen Strukturen und die Politik vor Ort seien ganz unterschiedlich.

DriveNow zum Beispiel zog sich aus San Francisco zurück, weil die Autos dort nicht frei parken durften wie in München. Der US-Fahrdienstgigant Uber räumte in China das Feld und bekam in vielen europäischen Städten eine Abfuhr.

Für die Autobauer sehen die Experten auch im Kerngeschäft weiter Chancen. Die sinkende Nachfrage von privaten Autokäufern in den Metropolen werde mehr als ausgeglichen von der steigenden Nachfrage in China, Indien und anderen Schwellenländern, sagt Dudenhöffer. Allein in China rechnet PwC bis 2030 mit 60 Prozent mehr Autos auf den Straßen als heute. Außerdem verschleißen die Miet- und Fahrdienstautos im Dauereinsatz viel schneller als die Privatautos, die meist nur stehen. "Wir sehen die Kurve der Autoproduktion nicht einknicken in den nächsten 20 Jahren", sagt Reiner.
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