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Internet der Dinge

Autos per Touchpad lenken und andere Visionen

von - 06.12.2014
Intelligente Autos, vernetztes Wohnen, Smart Wearables:  Wie denken die Deutschen über die digitalen Zukunftstrends und das Internet der Dinge? Können sie sich ein Leben ohne Internet noch vorstellen?
Foto: Shutterstock.com/Sashkin
Intelligente Autos, vernetztes Wohnen, Smart Wearables:  Wie denken die Deutschen über die digitalen Zukunftstrends? Wie stehen sie zum Internet der Dinge? Und: was ist das überhaupt?
Immer online zu sein, ist  für viele Deutsche mittlerweile selbstverständlich - mit 59 Prozent glaubt mehr als die Hälfte sogar, dass ein Leben ohne Internet für sie nicht mehr möglich ist. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Studie "Digitale Trends" des Digitalvermarkters Tomorrow Focus. Besonders empfänglich sind die Befragten für vernetzte Fahrzeuge: Zwei Drittel sehen darin einen sinnvollen Mehrwert für sich.
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Das "Internet der Dinge": Das Unternehmen für Technologieforschung Gartner unterteilt die Gegenstände, die zum Internet der Dinge gehören, in vier verschiedene Klassen. Im Folgenden zeigen wir Ihnen welche Klassen und Geräte das sind.
Klasse 0: Zum besseren Verständnis des Internets der Dinge sollte zunächst geklärt werden, welche Geräte nicht dazu gehören. Das sind beispielsweise PCs, Smartphones und Tablet Computer.
Klasse 1: Hierzu zählen Geräte mit einer eigenen IP-Adresse und ständigen Verbindung zum Internet, die aber nicht vorwiegend von Menschen gesteuert werden. Als typische Beispiele nennt Gartner Smart-TV-Geräte und intelligente Stromzähler.
Aggregator & Brücken: Ebenfalls zur Klasse eins gehören Geräte mit eigener IP-Adresse und ständiger Internetverbindung, die als Zugang und Aggregator für andere Geräte und Netzwerke fungieren sowie als Brücke zwischen Netzwerken.

Alles vernetzt :

Das Internet der Dinge im Überblick

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Vor allem Services wie eine verbesserte Navigation oder aktuelle Verkehrsinformationen (86 Prozent) stoßen auf großen Zuspruch. Über 83 Prozent können sich sogar Alternativen zum Lenkrad wie zum Beispiel die Sprachsteuerung oder eine Steuerung per Touchpad vorstellen. Auch vom vernetzten Haus versprechen sich viele der Befragten Vorteile. So halten 70 Prozent Warnsysteme mit automatischen Benachrichtigungsfunktionen für besonders sinnvoll. 22 Prozent sind auch bereit, dafür Geld auszugeben. Mehr als die Hälfte der Befragten ist zudem daran interessiert, Geräte wie die Kaffeemaschine oder die Heizung von unterwegs aus zu steuern.

Angst vor Ablenkung

Aufgeschlossen sind die Deutschen auch gegenüber technisch-betreutem Wohnen. Mehr als 80 Prozent können sich demnach vorstellen, sich den Alltag im Alter durch Sprachbefehle oder Sensoren erleichtern zu lassen. Kritischer sehen die Befragten dagegen sogenannte Smart Wearables wie zum Beispiel die Datenbrille Google Glass oder die Apple Watch. 75 Prozent sehen vor allem die damit verbundene Ablenkung als Nachteil, 38,4 Prozent halten auch eine mögliche Suchtgefahr für problematisch. 
Knapp die Hälfte, nämlich 49,9 Prozent, sind außerdem der Ansicht, das Internet zerstöre das "echte" soziale Miteinander; 46,8 Prozent geben an, gerne an Orten ohne Internetempfang zu sein. 270 Panelisten wurden im November 2014 zu ihren Ansichten zu digitalen Zukunftstrends befragt.
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