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Hochleistungsrechner Karlsruhe

Neuer Supercomputer für das KIT

von - 18.05.2020
HoreKa
Foto: www.scc.kit.edu
Um natürliche und technische Vorgänge in ihrer ganzen Komplexität zu verstehen, nutzen Forscher die schnellsten Hochleistungsrechner der Welt.
Ab Herbst 2020 stellt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) die erste Aufbaustufe eines neuen Supercomputers für viele Fachgebiete bereit. Das Gesamtsystem wird im Sommer 2021 der Wissenschaft übergeben. 
"Forschung mit Supercomputern trägt zu einer modernen und nachhaltigen Gesellschaft bei", erklärt Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT. "Mit der Hilfe von Hochleistungsrechnern kommt die Forschung zu Energie, Umwelt, Mobilität und Medizin schneller zu neuen Lösungen. Damit fügt sich der HoreKa perfekt in die Strategie des KIT ein, Beiträge zu gesellschaftlichen Herausforderungen zu liefern."
Der neue Hochleistungsrechner Karlsruhe (HoreKa) wird 2021 voraussichtlich zu den zehn leistungsfähigsten Rechnern Europas gehören und eine Rechenleistung von rund 17 PetaFLOPS erbringen - also etwa 17 Billiarden Rechenoperationen in der Sekunde, was der Leistung von mehr als 150.000 Laptops entspricht.
Das System wird Wissenschaftlern aus ganz Deutschland zur Verfügung stehen. Vor allem in den Materialwissenschaften, den Erdsystemwissenschaften, der Energie- und Mobilitätsforschung im Ingenieurwesen, den Lebenswissenschaften, sowie der Teilchen- und Astroteilchenphysik werden Forschende dank des neuen Supercomputers ein detaillierteres Verständnis hochkomplexer natürlicher und technischer Vorgänge erlangen können.
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