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Pure Dominanz

So mächtig ist der Internet-Konzern Google

von - 24.07.2014
In gut 15 Jahren wurde Google zur weltweit wertvollsten Marke. Der Konzern wird mit seinen Dienstleistungen reicher und reicher, doch in vielen Belangen misstrauen die Kunden der Internet-Supermacht.
Seit seiner Gründung im September 1998 hat sich Google zu einem der weltweit größten Internetdienstleister entwickelt. Der rasante Aufstieg des Internet-Konzerns begann mit einer einfach aufgebauten Internet-Suchmaschine, die Backlinks analysierte, um die Wertigkeit einer Webseite zu bestimmen. Bereits zwei Jahre später war Google Marktführer auf dem Gebiet der Suchmaschinen.
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Die Marke - Im Ranking der wertvollsten Marken weltweit beläuft sich der Markenwert von Google laut Millward Brown Optimor auf rund 158,84 Milliarden US-Dollar im Jahr 2014.
Der Umsatz - Der weltweite Umsatz von Google stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Die neuesten Zahlen: Im zweiten Quartal 2014 erreichte der Umsatz von Google satte 16 Milliarden US-Dollar - ein Plus von 22 Prozent.
Der Gewinn - Google macht nicht nur Umsatz, Google wird auch immer reicher. Inzwischen hat der Internet-Konzern rund 61,2 Milliarden Dollar in der Kasse (Stand Q2/2014).
Die Werbeplattform - Den größten Teil seines Geldes macht Google mit Werbung. Textanzeigen im Umfeld der Suchmaschine, Werbung bei Youtube und grafische Anzeigen auf Partner-Websites gleichen sogar fallende Anzeigenpreise mehr als aus.

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Wie mächtig Google inzwischen geworden ist zeigt Ihnen unsere Bilderstrecke. Den größten Teil seines Umsatzes erzielt das Unternehmen mit Online-Werbung. Darüber hinaus bietet Google eine Reihe weiterer Internet-Dienste an, etwa das soziale Netzwerk Google+, das Webanalyse-Tool Google Analytics, den Kartendienst Google Maps, den Webbrowser Google Chrome oder den E-Mail-Dienst Google Mail.
In der Vergangenheit hat Google mehrfach sein Produktportfolio durch Firmenübernahmen erweitert. Zu den erfolgreichsten Zukäufen gehören sicher die Video-Plattform Youtube und das im Herbst 2003 von Andy Rubin gegründete Unternehmen Android Inc. Letzteres entwickelte damals eine Software für Mobiltelefone, die vorrangig standortbezogene Dienste nutzen sollte. Was daraus geworden ist dürfte jedem klar sein: Heute ist Android OS das weltweit führende Betriebssystem auf Smartphones und Tablets.

Weitere Expansionen geplant

Doch Googles Hunger scheint damit noch längst nicht gestillt. Ende 2013 wurde bekannt, dass der Konzern für den Zukauf von Firmen und Technologierechten außerhalb der USA zwischen 20 und 30 Milliarden US-Dollar seiner im Ausland erwirtschafteten Gewinne reserviert hat. Künftig dürfte Google vor allem in den Smart-Home-Markt drängen. So hat der Konzern Anfang des Jahres mit Nest beispielsweise einen Hersteller smarter Heizungsregler und Rauchmelder übernommen.
Angesichts der Allmacht Googles wird vielen Internet-Nutzern inzwischen allerdings schon Angst und Bange. "Google ist nicht in erster Linie eine Suchmaschine, sondern vor allem ein Datensammler", sagte Constanze Kurz vom Chaos-Computerclub bereits 2010. Und in der Tat: Kaum ein Unternehmen verfügt über eine vergleichbar große Datenfülle. Und: Inzwischen glauben fast 80 Prozent der deutschen Internet-Nutzer, dass Google "zu viel" oder gar "viel zu viel" über sie weiß.
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