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3D-Smartphone

Google stellt „Project Tango“ vor

von - 21.02.2014
Google hat sein „Project Tango“ vorgestellt: Dahinter verbirgt sich der Prototyp eines Smartphones, das seine Umgebung dreidimensional erfassen kann.
Foto: Google/ATAP
Google hat sein „Project Tango“ vorgestellt: Dahinter verbirgt sich der Prototyp eines Smartphones, das seine Umgebung dreidimensional erfassen kann.
Es ist das neueste Projekt von Googles Abteilung für Fortgeschrittene Technologien und Projekte (ATAP), das unter anderem gemeinsam mit Bosch und die ETH Zürich entwickelt wurde: der Prototyp eines Android-Smartphones mit 3D-Sensoren. Das erste unter dem Namen „Project Tango“ vorgestellte Smartphone besitzt drei Kameras, welche die Umgebung in Echtzeit dreidimensional erfassen. Gemeinsam führen sie 250.000 Messungen durch - pro Sekunde. Aus den gesammelten Daten werden dann in Echtzeit der Raum und die eigenen Bewegungen darin errechnet.
„Das Ziel von Project Tango ist es, mobilen Geräten ein menschliches Verständnis von Raum und Bewegung zu geben“, schreibt Johny Lee, der technische Leiter von ATAP in einem Post auf Google+. Das Smartphone mit einem Fünf-Zoll-Touchscreen hat Schnittstellen zum Auslesen von Position, Orientierung und Tiefenmesswerten installiert - diese Daten wiederum können von Android-Apps verarbeitet werden. Noch befindet sich das Handy in einem frühen Entwicklungsstadium und ist noch kein fertiges Produkt, betont Google.
Entwickler können sich um die derzeit verfügbaren 200 Geräte bewerben. Dafür müssen sie in 100 Worten beschreiben, was sie damit anstellen wollen. Zur Auswahl stehen vier Kategorien: Anwendungen, Algorithmen, Spiele sowie Sonstiges. Google will die Geräte am 14. März 2014 verschicken.
Im Laufe des Jahres will Google weitere Informationen veröffentlichen. Die Vermutung liegt nahe, dass das „Project Tango“ auf der Entwicklerkonferenz Google I/O Ende Juni eine wichtige Rolle spielen könnte.
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