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Social Media Jobs

Facebook schafft 4,5 Millionen Stellen

von - 21.01.2015
Job
Foto: Shutterstock.com/Sinseeho
Dem Social Network sei Dank: Da Unternehmen mit Hilfe von Facebook die Chancen der Digitalisierung und des Internets immer besser nutzen, profitieren die Weltwirtschaft und der globale Arbeitsmarkt.
Die drei Wirtschaftsbereiche, die Facebook beeinflusst
Einfluss auf die Wirtschaft: Vor allem im Marketing zeigt sich der Social-Media-Riese Facebook äußerst stark.
(Quelle: Deloitte.com)
Soziale Netzwerke fördern nicht nur den (Online-)Austausch zwischen ihren Nutzern, offenbar sind sie auch ein Treiber der Weltwirtschaft. Das zumindest legt die weltweite Erhebung "Facebook's Global Economic Impact" nahe, die Deloitte im Auftrag von Facebook durchgeführt hat. Demnach ermöglichte der US-Konzern im Jahr 2014 eine globale Wirtschaftsleistung von rund 227 Milliarden US-Dollar (194 Milliarden Euro). Daran gekoppelt sind außerdem mehr als 4,5 Millionen Arbeitsplätze.

Ein Segen für Deutschland

Profitiert hat der Studie zufolge auch die deutsche Volkswirtschaft, deren Unternehmen im vergangenen Jahr mit Facebook rund sieben Milliarden US-Dollar (5,9 Milliarden Euro) erwirtschaftet haben. Das entspricht einer Steigerung um 127 Prozent gegenüber dem Jahr 2011. Außerdem ließen sich hierzulande im vergangenen Jahr 84.000 Arbeitsplätze auf das Social Network zurückführen - nach rund 36.000 Stellen drei Jahre zuvor. Damit liegt Deutschland im EU-weiten Vergleich auf Rang zwei hinter Großbritannien.
"Wir erleben, dass sich gerade die kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland in den letzten Jahren intensiv mit der Digitalisierung ihres Geschäfts und ihren Kundenbeziehungen beschäftigt haben", so Martin Ott, Managing Director Northern and Central Europe bei Facebook. "Facebook konnte vielen Unternehmen dabei helfen, sich etwa mit einer eigenen Page und gezielten Werbeaktivitäten erfolgreich weiter zu wachsen."
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Platz 1 - Auf Platz eins der Facebook-Charts steht ganz klar die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Die Spieler nutzten das soziale Netzwerk, um Ihren Fans einen Einblick hinter die Kulissen ihrer Lieblingsmannschaften zu geben.
Platz 2 - Auf Platz zwei steht der Ausbruch des Ebola-Virus. Organisationen starteten Hilfekampagnen auf der ganzen Welt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Platz 3 - Am dritthäufigsten bewegte gaben die Wahlen in Brasilien den meisten Gesprächsstoff auf Facebook. Nach einer Stichwahl zwischen Amtsinhaberin Dilma Rousseff und Aécio Neves wurde Rousseff zum Präsidenten gewählt und verlängert ihre Amtszeit um
Platz 4 - Im August verstarb der bekannte US-Schauspieler und Entertainer Robin Williams, dem Fans aus der ganzen Welt auf Facebook ihre Anteilnahme und Anerkennung zum Ausdruck brachten, darunter Kevin Spacey und Lenny Kravitz.

Facebook Charts :

Die Top10 Facebook-Themen des Jahres 2014

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Für ihre Berechnungen haben die Marktforscher von Deloitte drei Effekte berücksichtigt: Zum einen Marketingeffekte, die den weitaus größten Faktor ausmachen. Dazu Plattformeffekte, weil beispielsweise für Entwickler durch die Facebook-Plattform gute Möglichkeiten bestehen, ihre Apps zu entwickeln und auch profitabel zu machen. Und Verbindungseffekte, weil das Social Network den Bedarf an Datenvolumen sowie leistungsstarken Mobilgeräten fördert.
Bereits vor drei Jahren hatte Facebook einen Report in Auftrag gegeben, der die wirtschaftliche Bedeutung des sozialen Netzwerks für Europa analysieren sollte. Ergebnis: Die Unternehmen haben durch Facebook rund 32 Milliarden Euro Umsatz gemacht, den Löwenanteil davon - 7,3 Milliarden Euro - mit Werbung. Auf Deutschland herunter gebrochen, bedeutet dies einen Mehrwert von 1,4 Milliarden Euro, der aus einer verstärkten Nachfrage nach Smartphones und Tablets sowie Breitband-Internetanschlüsse resultiert.
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