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Test im Netzwerk

Artikel später lesen auf Facebook

von - 28.03.2014
Facebook will unbedingt zur Lese-App werden. Dazu testet das soziale Netzwerk offenbar bereits eine neue Funktion, mit der sich Artikel zum späteren Lesen speichern lassen.
Foto: Shutterstock.com/Twin Design
Facebook will unbedingt zur Lese-App werden. Dazu testet das soziale Netzwerk offenbar bereits eine neue Funktion, mit der sich Artikel zum späteren Lesen speichern lassen.
Auch von Usern, die gerade mit etwas anderem beschäftigt sind, will Facebook gelesen werden. Aufmerksame Nutzer bemerkten jetzt einen neuen Speicher-Button, der es erlaubt, Artikel aus dem News-Feed zu markieren, abzuspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt im Nutzerprofil zu lesen. Das berichtet Techcrunch.
Eine "später lesen"-Funktion wäre in der Tat sinnvoll: Bei der Fülle von Artikeln und Links, die täglich im Nachrichtenstrang der Nutzer auftauchen, fehlt gelegentlich die Zeit zum ausführlichen Lesen. Nutzer, bei denen die Funktion derzeit in der Webversion erscheint, werden nach dem Klick auf den Save-Button unterhalb des entsprechenden Artikels auf einen neuen Tab namens "Saved" auf ihrer Chronikseite weitergeleitet. Hier erscheint der Artikel mit Titelzeile, Link, Miniaturansicht und dem Kontakt, von dem der Link ursprünglich weitergeleitet wurde. Eine Kurzversion im linken Seitenmenü ermöglicht ebenfalls den Zugriff auf die gespeicherten Artikel, die übrigens auch offline gelesen werden können.
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Mit einem Speicher-Feature will Facebook jedoch nicht nur seinen Nutzern das Lesen von Artikeln beispielsweise im Flugzeug erlauben oder sicherstellen, dass interessante Artikel auch nach längerer Zeit wieder auffindbar sind. Für das Netzwerk wäre eine solche Funktion eine weitere Möglichkeit, dem sehr stark zum Verbreiten von Nachrichtenartikeln genutzten Dienst von Twitter Konkurrenz zu machen. Nachrichtenseiten würden darüber hinaus motiviert werden, mehr Inhalte auch auf Facebook zu verbreiten - und damit den Traffic auf dem Netzwerk verstärken.
Von Facebook gibt es bisher keine Stellungnahme zu dem entdeckten Test-Feature. Das Netzwerk hatte im Februar 2014 in den USA übrigens bereits eine eigene Nachrichten-Lese-App namens Paper herausgebracht, die sowohl die Inhalte von Medien als auch die Statusmeldungen von Kontakten bündelt und festhält.
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