Enreach-Partnertag

"An KI führt kein Weg vorbei"

von - 19.06.2024
Martin Classen, CPO von Enreach
Foto: Enreach
Rund 300 Teilnehmer kamen zum Partnertag des PBX-Herstellers Enreach Anfang Juni. Im Zentrum der Veranstaltung standen das Thema Künstliche Intelligenz und die Angebote des Unternehmens.
Unter dem Motto „Kommunikation – natürlich mit KI“ veranstaltete Enreach im Juni seinen Partnertag – das erste Mal in Präsenz seit der Corona-Pandemie. Rund 300 Teilnehmer kamen zu dem Event, weniger als vor der Pandemie, aber das stellen viele Veranstalter von Hausmessen und Partnertagen fest.

Im Zentrum der Veranstaltung stand – wie das Motto schon verrät – die Künstliche Intelligenz (KI). Enreach hat in diesem Bereich eine Vielzahl von Lösungen wie beispielsweise BotAps, die bereits für verschiedene Szenarien wie etwa Terminbuchungen vortrainiert wurden. Zudem stellt der Hersteller Partnern ein Entwicklungsstudio zur Verfügung, um individuelle Chat- und Voicebots zu erstellen. Auch eine Gestaltung im Corporate Design des Kunden ist dabei möglich.

Anfang des Jahres hat der Hersteller zudem die Cloud-Lösung Enreach Contact gelauncht, die ebenfalls eine Reihe von KI- und Automatisierungsfunktionen enthält. Dazu gehören etwa Voicemail-Transkription oder IVR-Dialogsysteme mit Sprach-Text-Interaktionen, wie sie Spracherkennung genutzt werden sowie für mehrsprachige Kommunikation in Echtzeit. Eingehende Anrufe können beispielsweise zu WhatsApp umgeleitet werden, damit Anrufer ihre Nachrichten im Chat verfassen und mit einem Bot interagieren können. Künftig sollen diese auch in die UCaaS-Lösung Swyx integriert werden.

„Wir haben weitere Dinge in der Planung, testen aktuell aber noch die Monetarisierung. Was können welche Services kosten?“, erklärt Martin Classen, Chief Product Officer bei Enreach. Und weiter: „Wir wollen eine Demokratisierung von KI. Aber wir sind noch weit weg von einer breiten Akzeptanz, in Deutschland und auch in Europa.“ Grundsätzlich sieht er aber ein sehr großes Potenzial für den Channel im KI-Umfeld: „Unsere Partner sind in einer guten Position, sie haben die Daten ihrer Kunden und kennen die Prozesse – und können deshalb genau die Tools ansetzen, die mit KI verbessert werden können“, sagt er. Und er ergänzt: „Ich glaube aber, viele sehen noch nicht, wie fundamental die Veränderungen sind, die durch KI entstehen werden“.

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