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Future of Work

Der Arbeitsplatz der Zukunft ist in Europa noch in weiter Ferne

von - 30.08.2019
Foto: ProStockStudio / Shutterstock.com
In europäischen Unternehmen fasst der Digital Workplace mit all seinen Innovationen nur langsam Fuß. Einzelne Technologien und Systeme werden zwar mehr und mehr ausgerollt, an einer ganzheitliche Digital-Strategie mangelt es aber zumeist.
Cloud, KI und Mobile Computing definieren den Arbeitsplatz der Zukunft. Diese Technologien verändern die Art und Weise, wie Unternehmen Geschäfte machen und die Bedürfnisse ihrer Kunden erfüllen. In vielen europäischen Firmen hält der Digital Workplace bereits Einzug in die Unternehmensstruktur, ganzheitlich integrierte Ansätze sind dennoch eine Randerscheinung. Das geht aus der aktuellen "Future of Work"-Studie von Dell Technologies und VMware hervor.
Die Studie besagt unter anderem, dass bisher lediglich 29 Prozent der europäischen Organisationen eine dedizierte Future-of-Work-Strategie erfolgreich etabliert haben. Darunter verstehen Dell und VMware allumfassende Bemühungen, um das Unternehmen und die Mitarbeiter mit den neuesten Innovationen und Konzepten zu unterstützen. In diesen Firmen werden etwa Routineaufgaben automatisiert verarbeitet, was den Mitarbeitern mehr Freiraum für wichtige Projekte schafft. Hinzu kommen die Nutzung Cloud-basierter Plattformen (54 Prozent), mobiler Sicherheitssoftware (49 Prozent) und der mobile Zugriff auf Unternehmens-Tools (39 Prozent).

Arbeitsplatz der Zukunft hat den Mitarbeiter im Fokus

Der Arbeitsplatz der Zukunft beschränkt sich aber nicht nur auf technologische Neuerungen, auch das Umfeld muss angepasst werden. So stimmen etwa 46 Prozent der Befragten zu, dass die Neugestaltung der Büroräume integraler Bestandteil ihrer Future-of-Work-Strategie sei. Flexible Arbeitsmodelle verbessern nach Ansicht von mehr als der Hälfte der Studienteilnehmer sowohl die Produktivität als auch die Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen. Die Work-Life-Balance ist für viele Arbeitnehmer von großer Bedeutung und sollte daher auch von Firmen selbst berücksichtigt werden, um wertvolle Mitarbeiter langfristig zu binden. Immerhin 48 Prozent der europäischen Unternehmen haben zu diesem Zweck Technologien für den Remote-Zugriff adaptiert, um das Arbeiten im Home Office zu ermöglichen - in Deutschland sind es sogar fast zwei Drittel.
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Doris Albiez, Senior Vice President & General Manager bei Dell Technologies Deutschland, kommentiert die Studienergebnisse wie folgt: "Der Arbeitsplatz der Zukunft sollte nicht nur auf die Bedürfnisse des Unternehmens, sondern vor allem auf die der Menschen, die ihn täglich nutzen, ausgerichtet sein. Wir müssen die Mitarbeiter mit den richtigen digitalen Fähigkeiten, Technologien und Sicherheitsvorkehrungen in einem Umfeld ausstatten, das ihnen durch verbesserte Zusammenarbeit, Produktivität und Flexibilität hilft, zu wachsen und erfolgreich zu sein."
Für die von IDC durchgeführte Studie wurden im Auftrag von Dell und VMware rund 400 Vollzeitbeschäftigte aus Unternehmen in der Tschechischen Republik, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und Großbritannien befragt.
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