com!-Academy-Banner
Bessere Nutzererfahrung

Red Hat geht mit OpenShift 4.2 an den Start

von - 17.10.2019
Red Hat
Foto: Michael Vi / Shutterstock.com
Die Open-Source-Spezialisten von Red Hat haben eine neue Version von OpenShift auf den Weg gebracht. Das Release 4.2 soll vor allem die Nutzererfahrung für Kubernetes-Entwickler verbessern.
Red Hats Orchestrierungs-Plattform OpenShift ist ab sofort in der neuen Version 4.2 erhältlich. Mit den Änderungen will die IBM-Tochter vor allem die Nutzererfahrung von Kubernetes-Entwicklern optimieren. Hierzu werden Setup und Management von Kubernetes-Umgebungen in weiten Teilen automatisiert.
So wurde etwa die OpenShift Container Platform darauf ausgelegt, dass Unternehmen die Lösung schnell und unkompliziert für unterschiedliche Umgebungen aufsetzen können. Das schließt neben Public Clouds wie AWS, Azure und Google Cloud Platform (GCP) auch Private Clouds wie OpenStack mit ein.
Zudem stellt Red Hat Anwendern verschiedene Migrationswerkzeuge zur Verfügung, die beim Upgrade von OpenShift 3 auf 4 unterstützen und einen optimierten und stärker automatisierten Weg bieten, um Workloads von einem OpenShift-Cluster auf ein anderes zu kopieren.

Neue Services versprechen komfortables Arbeiten mit OpenShift

Daneben bietet OpenShift 4.2 auch zusätzliche Entwickler-Dienste wie OpenShift Service Mesh, OpenShift Serverless (Technology Preview) und OpenShift Pipelines (Developer Preview). Diese erlauben eine bessere Skalierung und vereinfachen das Arbeiten mit Microservice-basierten Anwendungen. Der Einsatz von Knative verspricht zudem Kosteneinsparungen.
Ein weiteres Komfortplus soll mit Red Hat CodeReady Containers realisiert werden. Die Lösung installiert eine vorkonfigurierte OpenShift-Umgebung auf einem Notebook für die lokale Entwicklung. Das vereinfacht wiederum die lokale Erstellung von Cloud-basierten Anwendungen - sobald die Lösungen fertig gestellt sind, kann der Umzug in die Cloud-Umgebung erfolgen.
Weitere Informationen rund um OpenShift hält der Praxisbeitrag "OpenShift ist wie ein modernes Betriebssystem" bereit.
DevOpsWorld Conference
Am 14. November findet im Rahmen der von CloserStill Media veranstalteten TechWeek Frankfurt die DevOpsWorld Conference statt. Auf dieser von com! professional verantworteten Konferenz sprechen versierte Experten über die Notwendigkeit und Herausforderung des DevOps-Konzepts und geben mit Berichten aus der Praxis wertvolle Hilfestellungen. Die Vorträge beginnen um 9 Uhr in den Konferenzräumen der Ebene 4C. Ende der Veranstaltung ist um 17 Uhr.
Michael Kaufmann eröffnet die DevOpsWorld mit einer Keynote, in der er über die Rolle der DevOps-Kultur und über die Wechselwirkung zwischen technischem Fortschritt und der Arbeitsweise von Organisationen spricht.
Verwandte Themen