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Jeder zweite Bankkunde nutzt schon Fintech

Merger und Kooperationen

von - 07.11.2016
Fintech Kooperation
Die Partnerschaft mit Fintechs ist die populärste Strategie der etablierten Banken.
(Quelle: Capgemini)
Laut des World Fintech Reports verfolgen etablierte Institute hinsichtlich Fintechs eine große Bandbreite an Strategien. Eine Mehrheit der Finanzdienstleister (60 Prozent) sieht Fintechs als potenzielle Partner. Doch fast gleich viele (59 Prozent) bauen unternehmensinterne Ressourcen auf.
Über Partnerschaft und konzerninterne Entwicklung hinaus sehen Führungskräfte noch diverse weitere Modelle: Investitionen in Fintechs (38 Prozent), Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen (34 Prozent) oder die Schaffung von Acceleratoren (30 Prozent). Ein viel kleinerer Teil (19 Prozent) kauft außerdem Fintechs auf. "Den Führungskräften erscheinen Fintechs in einem neuen Licht, seitdem sie mehr Möglichkeiten zur Kooperation sehen. Sie machen aber auch selbst deutliche Fortschritte beim Aufbau firmeneigener Fintech-Fähigkeiten", sagt Tobias Wolf, Leiter Banking Schweiz bei Capgemini. In der Umfrage gaben fast 90 Prozent der Führungskräfte an, sich auf die Implementierung von Analytics und Big Data zu konzentrieren, gefolgt vom Internet of Things (56 Prozent), Blockchain (55 Prozent), Robotic Process Automation (52 Prozent) und offenen API-Technologien (50 Prozent).
Laut Vincent Bastid, Secretary General bei Efma, hat das Aufkommen von Fintechs dafür gesorgt, dass sich das Kundenerlebnis in der Branche sehr viel schneller verbessert hat. Doch habe es noch nicht das Niveau erreicht, das der Kunden erwartet. Damit ist es für Bastid nur eine Frage der Zeit, bis die Technologieriesen sowie die E-Commerce- und Telekommunikationskonzerne in den Markt eintreten und ihren Teil des Finanzdienstleistungskuchens fordern. Internationalen Player wie Alibaba, Apple, Facebook und zum Beispiel WeChat stehen schon in den Startlöchern.
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