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Virtuelle Rootserver in der Cloud

von - 18.05.2010
Virtuelle Rootserver in der Cloud
Unter dem Namen JiffyBox bietet der Domainfactory frei konfigurierbare Linux-Server als Mietlösung. Die virtuellen Server sind skalierbar und lassen sich im laufenden Betrieb duplizieren.
Ein Unterscheidungsmerkmal zur Konkurrenz sucht der Münchner Hoster in der Flexibilität: Mindestlaufzeiten oder Kündigungsfristen gibt es nicht, die Abrechnung erfolgt laut Domainfactory sekundengenau nach tatsächlicher Nutzung. Ein Up- oder Downgrade zwischen Leistungsstufen soll innerhalb weniger Minuten jederzeit möglich sein.
Flexibel ist auch die Konfiguration: Derzeit stehen fünf Linux-Distributionen in jeweils 32 und 64 Bit zur Auswahl. Innerhalb der Distribution sind jeweils mehrere Kernel-Varianten wählbar. Die Nutzer können auch eigene Distributionen und Kernel einsetzen. In einer JiffyBox lassen sich auch mehrere Systeme installieren, sofern die Festplatte entsprechend partitioniert ist. Jeder Server verfügt über eine feste IP-Adresse, bis zu drei weitere sind zusätzlich buchbar. Die Rootserver sind via SSH und Webkonsole erreichbar.
Die Verwaltung der Server-Images erfolgt über eine Web-Oberfläche auf www.jiffybox.de. Dort lassen sich die virtuellen Server anlegen und löschen, starten und stoppen sowie im laufenden Betrieb duplizieren. Auf diese Weise kann ein Administrator zum Beispiel ein Software-Update auf der Kopie des Originalsystems testen.
Server, die längere Zeit nicht benötigt werden, lassen sich „einfrieren“ und kosten nur noch etwa ein Viertel des regulären Preises. Beim Einfrieren bleiben auch die vier Backups erhalten, die im Stundenpreis bereits inbegriffen sind. Domainfactory legt auch automatisch ein tägliches, ein wöchentliches und ein 14-tägiges Backup an. Ein zusätzliches Backup kann der Administrator via Web-Oberfläche selbst anstoßen. Jedes Backup kann bei Bedarf als neue JiffyBox gestartet werden.
Hier eine Zusammenfassung der Features und Preise der JiffyBox:
- fünf Linux-Distributionen vorkonfiguriert, eigene einsetzbar
- mehrere Kernelversionen zur Vorauswahl, eigene einsetzbar
- Duplizieren von Servern im laufenden Betrieb
- sekundengenaue Abrechnung der Nutzungsdauer
- jederzeit skalierbar
- vier Backups inklusive
- feste IP-Adresse
- Zugang via SSH und Webconsole
- keine Bindungsfristen

Die Preise:
- 512 MB RAM, 20 GB Festplatte: 2 Cent pro Stunde (Eingefroren: 0,5 Cent)
- 1 GB RAM, 40 GB Festplatte: 4 Cent pro Stunde (Eingefroren: 1 Cent)
- 2 GB RAM, 80 GB Festplatte: 7 Cent pro Stunde (Eingefroren: 2 Cent)
- 4 GB RAM, 120 GB Festplatte: 13 Cent pro Stunde (Eingefroren: 3 Cent)
- Traffic: 12 Cent pro GB, interner Traffic kostenlos
- zusätzliche feste IP-Adresse: 9,95 Euro einmalige Verwaltungskosten pro IP

Alle Preisangaben inklusive Mehrwertsteuer.
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