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Zuhause arbeiten

So vermeiden Sie den Home-Office-Koller

von - 26.03.2020
Mann im Home Office
Foto: Andrey Popov / shutterstock.com
Viele Arbeitnehmer müssen aufgrund der Corona-Krise ihren Platz im Büro gegen das Home Office eintauschen. Doch das Arbeiten in den eigenen vier Wänden kann Tücken haben. Wie geben Tipps, wie Sie den Lagerkoller vermeiden.
Die Corona-Krise zwingt viele Arbeitnehmer ins Home Office. Und egal ob Single, Familienvater oder alleinerziehende Mutter - jeder muss sich zu Hause einrichten und dort die Rahmenbedingungen schaffen, mit denen er den beruflichen Herausforderungen bestmöglich begegnen kann.
Aber Home Office ist mehr als ein gut eingerichteter Arbeitsplatz. Es geht auch darum, den Alltag bestmöglich zu integrieren - und einen Lagerkoller zu vermeiden. Wir gebenTipps, wie das gelingen kann.

Pausen machen

Wer viel von Zuhause arbeitet, verliert leicht die Zeit aus den Augen. Dort fällt es schwerer, eine klare Trennlinie zwischen Beruf und Privatleben zu ziehen. Doch auch im eigenen Heim gelten die arbeitsrechtlichen Bedingungen, zu denen Pausen zwingend gehören. Diese sollten auf jeden Fall - analog zum Büroalltag - einhalten werden.
Das gilt auch für den Dienstschluss: Nach getaner Arbeit sollte man sich deutlich vom Schreibtisch distanzieren und mit komplett anderen Dingen beschäftigen. So schafft man den Übergang in den Feierabend, der sonst vom Nachhause-Weg eingeläutet wird.
Da man im Home Office isoliert arbeitet, ist die Kommunikation und der Austausch mit den Kollegen besonders wichtig - nicht nur fachlich, sondern auch privat. Es fördert das persönliche Wohlbefinden, wenn Gewohnheiten - wie beispielsweise eine kurze gemeinsame Kaffeepause - auch virtuell weiter gepflegt werden.

Alltag neu strukturieren

Vor besondere Herausforderungen werden Home-Office-Arbeiter gestellt, wenn die eigenen Kinder im Haus sind - was zumindest während der Corona-Krise die Regel ist. Dies kann nur durch eine Neustrukturierung des Alltags und einer genauen Absprache mit dem Partner gelingen. Es muss genau definiert werden, wer welche Aufgaben übernimmt.
Eltern müssen zudem lernen, sich Auszeiten für die Kinder zu nehmen, für die die Situation ebenfalls neu und ungewohnt ist. Permanent zu Hause zu sein, kann einen vor große Herausforderungen stellen und die Stimmung anspannen. Wichtig ist, einen neuen Rhythmus im Alltag zu finden und sich gegenseitig zu unterstützen.
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