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Wegen hohem Datenaufkommen

Microsoft schränkt Office 365 weiter ein

von - 30.03.2020
Microsoft Office 365
Foto: Microsoft
Microsoft wirkt dem hohen Datenaufkommen bei Office 365 mit Einschränkungen bei bestimmten Funktionen entgegen. Vergangene Woche wurden die ersten Anpassungen vorgenommen, nun lässt der Software-Konzern weitere folgen.
Microsoft hat Office-365-Administratoren Mitte März darüber informiert, dass einige Funktionen der Business-Software vorübergehend eingeschränkt werden. Durch die Maßnahme soll sichergestellt werden, dass die Online- und Cloud-Dienste trotz des gestiegenen Datenaufkommens weiterhin ohne größere Probleme funktionieren. Denn seit viele Arbeitnehmer von Zuhause aus arbeiten, verzeichnen Collaboration-Tools wie Microsoft Teams rasantes Wachstum bei den User-Zahlen. Laut Angaben von Microsoft wurde dieses in der zweiten März-Woche täglich von 32 Millionen Menschen genutzt. Innerhalb von einer Woche stieg die Zahl auf 44 Millionen Nutzerinnen und Nutzer an.
Die ersten Einschränkungen betrafen innerhalb von Teams unter anderem die Abfragefrequenz, ob ein User gerade aktiv ist, oder auch die Auflösung bei Videocalls. Nun nimmt Microsoft bei weiteren Funktionen Anpassungen vor, wie Heise berichtet. Das habe der Konzern in einer Statusmeldung vom 24. März angekündigt.
Eine temporäre Anpassung betrifft dem Bericht zufolge die OneNote-Integration in Teams. Und zwar wird diese für kommerzielle Nutzer - gilt allerdings nicht für Education-Accounts - schreibgeschützt. Für Bearbeitungen müsse derzeit zur Web-Version von OneNote gewechselt werden. Auch die Download-Größe und Synchronisierungsfrequenz von Dateianhängen hat Microsoft angepasst. Weiterführende Infos dazu liefert Microsoft auf seiner Webseite.
Änderungen gibt es auch bei Sharepoint. Dort werden bestimmte Backend-Operationen auf regionale Randzeiten und Wochenenden verlegt. Und schließlich deaktiviert Microsoft im Videodienst Stream vorübergehend die Personen-Zeitleiste für neu hochgeladene Videos. Bereits existierende Videos sollen davon nicht betroffen sein.
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