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Expertenstudie

Defizite im IT-Management der Finanzdienstleister

von - 24.09.2020
Foto: shutterstock.com/Prasit_Rodphan
Die Experten in der Finanzdienstleistungsbranche schreiben der IT die führende Rolle im Veränderungsprozess der Banken zu. Vier von Zehn bemängeln jedoch das Fehlen einer Transformationsstrategie. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Cofinpro.
»Die Bankenwelt steht vor enormen Umbrüchen, und das IT-Management nimmt in diesem Transformationsprozess eine zentrale Rolle ein, wie die Studie zeigt«, sagt Joachim Butterweck, Senior Manager bei der Unternehmensberatung Cofinpro. Der erfolgreiche Umbau zum Finanzinstitut der Zukunft erfordere jedoch eine übergeordnete Strategie. »Häufig fehlt eine einheitliche Linie. Von den Studienteilnehmern geben 41 Prozent an, dass von einer echten IT-Strategie in ihrem Unternehmen wenig zu spüren sei.«
Der Wunsch, schneller am Markt zu sein und Kundenbedürfnisse besser zu berücksichtigen, resultiert in immer mehr IT-Projekten, so ein weiteres Ergebnis der Studie. Diese sind nach Überzeugung der Befragten mitverantwortlich für die Anhäufung nebeneinanderstehender Insellösungen, die zu steigender Komplexität führen und das gesamte System ausbremsen.
Wie offensiv das IT-Management innerhalb einer Organisation auftritt, wird unter den Studienteilnehmern uneinheitlich bewertet. 40 Prozent der befragten Experten attestieren den IT-Verantwortlichen, dass sie Impulse geben und Veränderungen anstoßen. 60 Prozent vertreten die Überzeugung, dass die Mehrheit lediglich umsetzt, was von ihnen verlangt wird.
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