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Chip-Hersteller

Apple-Zulieferer SK Hynix kämpft mit Gewinneinbruch

von - 26.07.2016
Apple-Zulieferer SK Hynix
Foto: SK Hynix
Der südkoreanische Apple-Zulieferer SK Hynix muss ernüchternde Zahlen verzeichnen. Durch die schwächere Nachfrage nach Smartphones und Computern brach der Gewinn um 74 Prozent ein.
Schlechte Zeiten für Apple-Zulieferer: Dem Chipspezialisten SK Hynix macht weiter die schwächere Nachfrage nach Smartphones und Computern zu schaffen. Der Überschuss ging im zweiten Quartal 2016 im Jahresvergleich um 74 Prozent auf 286 Milliarden Won (etwa 228,6 Millionen Euro) zurück, wie das südkoreanische Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz fiel um 15 Prozent auf 3,9 Billionen Won. Der Umsatz sei zwar im Vergleich zum ersten Quartal gestiegen, doch infolge des Preisdrucks bei Speicherchips und ungünstiger Währungseinflüsse sei der operative Gewinn um 19 Prozent auf 453 Milliarden Won zurückgegangen, hieß es.

Samsung weiterhin Marktführer

SK Hynix, das auch ein wichtiger Zulieferer für den iPhone-Hersteller Apple ist, liegt hinter dem einheimischen Konkurrenten Samsung auf Platz zwei der weltweit größten Produzenten für Speicherchips.
Die Preise sind zuletzt insbesondere infolge der schwächeren Nachfrage nach Smartphones und Computern gesunken. Im zweiten Vierteljahr fiel den Angaben zufolge auch der durchschnittliche Verkaufspreis für NAND-Flash-Speicher, die in Smartphones und Tablet-Computern verwenden werden.
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