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iMazing 2 iOS-Verwaltung im Praxis-Check

Musik- und App-Verwaltung

von - 29.08.2018
iMazing 2
Auch Musik und Fotos lassen sich direkt vom Desktop übertragen.
Allerdings ist es auch möglich, das angeschlossene Gerät direkt zu manipulieren, ohne dass es zuvor gesichert wird. So lassen sich etwa Musikdateien direkt in den Bereich "Musik" ziehen oder dort löschen – eine Funktion, deren Fehlen in iTunes immer wieder kritisiert wird. Beim Kopieren werden Ordnerstrukturen automatisch aufgelöst; die Verwaltung erfolgt auf dem Gerät über Alben und Meta-Tags. Selbiges gilt für Fotos, die manuell auf der Festplatte verwaltet werden.

Halbfertige App-Verwaltung

Als Apple den App Store aus iTunes 12.7 strich, sprang auch eine andere Funktion über die Klinge, die von vielen Anwendern vermisst wird: Die Möglichkeit, die Apps bequem am Rechner neu anzuordnen. Ausgerechnet diese Funktion fehlt aber auch in iMazing. Apps lassen sich zwar in beide Richtungen kopieren und sogar direkt aus dem App Store nachladen – doch eine Neuanordnung auf dem Home-Bildschirm des iOS-Geräts ist leider nicht möglich.

Fazit

iMazing 2 hat unzählige Stärken, aber welche davon wirklich nützlich sind, muss jeder für sich herausfinden. Dabei kommen Anhänger der lokalen Sicherungen eher zum Zug, als jene, die sich bei Backups und beim Medienkonsum auf Cloud-Dienste stützen. Die Software ist sowohl in einer Version für Privatkunden als auch in einer Variante für Unternehmen mit Volumenlizenzen erhältlich. Letztere verfügt zusätzlich über eine Kommandozeilenschnittstelle.
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