System-Restore bei SSDs

Rapid-Mode-Ärger mit Samsung-Tool Magician

von - 28.04.2015
SSD-Recovery
Foto: Shutterstock(jules 2000
Der Rapid Mode kann bei SSDs dazu führen, dass sich der gespeicherte Inhalt nicht vollständig wiederherstellen lässt. Deswegen ist es besser, ihn nicht zu aktivieren.
Nachdem sich ein Mitarbeiter eine Malware eingefangen hatte, wurde dessen Notebook mit einem Image wiederhergestellt. Allerdings hatte der Mitarbeiter nach Erstellung des Images eine neue Version des SSD-Tools Samsung Magi­cian installiert und darin den Rapid Mode aktiviert.
Ärger mit Rapid Mode bei SSDs
Ärger beim Image-Restore vermeiden: Wer Samsungs SSD-Tool Magician installiert, sollte den Rapid More deaktiviert lassen.
In dem wiederhergestellten System ist nun die ältere Samsung-Magi­cian-Version nur noch eingeschränkt nutzbar und lässt sich weder updaten noch deinstallieren.
Der einzig wirklich sichere Ratschlag, wenn dieses Problem auftritt, lautet: Aktivieren Sie den Rapid Mode, der für eine höhere SSD-Performance sorgen soll, in Zukunft besser nicht.
Bei einem Test gelang es uns ebenfalls nicht, auf einem Vostro-Notebook von Dell die ältere Magician-Version eines zurückgespielten Windows-7-Images nachträglich durch die aktuelle Magician-Version zu ersetzen.
Schuld da­ran war der kurz vor dem Image-Restore aktivierte Rapid Mode. Dieser Fehler konnte erst durch ein komplett neu aufgesetztes Windows behoben werden, was gegenüber einem Image-Re­store ungleich mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Es ist nicht anzuraten, bei Samsung-SSDs den Rapid Mode überhaupt einzuschalten. Die Boot-Zeit verkürzt sich durch ihn nur unwesentlich. Auch bei den Schreib-/Leseraten oder Zugriffszeiten dürfte der Tempogewinn für die meisten Business-Anwendungen kaum ins Gewicht fallen.