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Wieder Datenverluste bei Lidl

Der Lebensmitteldiscounter Lidl muss sich erneut mit dem Verlust sensibler Daten auseinandersetzen. Ein irischer Zentralserver war für Unbefugte zugänglich.

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Wie der Branchendienst silicon meldet, hat Lidl die Datenpanne indirekt bestätigt: Das Unternehmen wolle sich zu der Sache nicht äußern, da man Strafanzeige erstattet habe und aufgrund des laufenden Verfahrens keine Auskunft geben wolle. Ein Zentralserver der irischen Lidl-Tochter war vorübergehend für Unbefugte zugänglich gewesen. Unter Berufung auf den Spiegel berichtet silicon, von dem betroffenen Server sei eine Kopie erstellt und einem ehemaligen deutschen Mitarbeiter des Unterhehmens zugespielt worden. Auf dem Server hatten sich unter anderem Einkaufsplanungen, Umsatzzahlen und Korrespondenz mit Ärzten befunden. Lidl war im April 2009 in die Kritik geraten, weil Krankendaten von Mitarbeitern im Mülleimer einer Autowaschanlage gefunden worden waren. Im August dieses Jahres musste das Unternehmen deswegen 36.000 Euro Strafe zahlen. Im September 2008 war Lidl zu einer Geldbuße von 1,5 Millionen Euro verurteilt worden, weil der Konzern seine Mitarbeiter hatte bespitzeln lassen.

, 26.10.2009 - Rubrik(en): Datenschutz
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