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PC-Entführung per Telefon 

Warnung vor Instant-Messaging-Wurm

Ein neuer Computerschädling verschickt sich selbst an die Adressbücher von Yahoo Messenger und Skype. Die potenziellen Opfer sollen ein Bild betrachten, das sich auf einer Webseite befindet.

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Yahoo-Messenger-Logo

Der vietnamesische Sicherhetsdiesntleister Bkis warnt vor einem neuen Internet-Wurm, der sich über Yahoo Messenger und Skype verbreitet. Nutzer bekommen von einem Freund eine Nachricht geschickt, in der sie aufgefordert werden, ein Bild zu betrachten. Wie ZDnet berichtet, lautet der Nachrichtentext beispielsweise (auf englisch): "Mein Drucker fliegt gleich aus dem Fenster, wenn er dieses Bild nicht richtig ausgibt. Kannst Du sehen, ob etwas mit dem Bild nicht stimmt?". In der Nachricht befindet sich ein Link zu einem Hosting-Portal im Internet. Wer darauf klickt, lädt sich nicht das fragliche Bild herunter, sondern den Wurm, den die Sicherheitsexperten als W32.Ymfocard.fam.Botnet identifizieren. ZDnet zufolge richtet der Wurm keinen Schaden an, wenn auf dem Rechner weder Skype noch Yahoo Messenger installiert ist. Andernfalls öffnet er ein Popup-Fenster und beginnt, sich an die Kontakte in den Adressbüchern zu versenden.

Wer per Skype oder Yahoo Messenger einen Link auf ein Bild geschickt bekommt, sollte sicherheitshalber nachfragen, ob die Nachricht wirklich vom angeblichen Absender kommt - auch wenn es sich um einen Freund handelt.

, 12.05.2010 - Rubrik(en): Viren & Würmer, Internet, Software, Sicherheit
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