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Trojaner gegen Geldautomaten

Experten der Sophos-Labs sollen derzeit Hinweise auf infizierte russische Geldautomaten des US-amerikanischen Herstellers Diebold vorliegen. Die Systeme einzelner Automaten seien dort mit dem Trojaner Troj/Skimer-A infiziert worden, um die Eingabedaten von Bankkunden mitzulesen.

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Bislang waren elektronische Trojaner ein Weg, um über das Internet Daten auszuspionieren und so an das Geld der Anwender zu kommen. Der
Computersicherheits-Spezialist Sophos will nun Malware entdeckt haben, die direkt in Geldautomaten eingeschleust werden kann, um die PINs von Bankkunden auszuspionieren.

Laut Sophos sollen russische Geldautomaten des US-amerikanischen Herstellers Diebold in Einzelfällen mit dem Trojaner Troj/Skimer-A infiziert sein, der darauf ausgelegt sei, die Eingabedaten der Kunden mitzulesen.

Sophos weist darauf hin, dass auch Automaten deutscher Hersteller IP-basierte
Systeme unter Microsoft Windows nutzen und damit potenziell anfällig für
Malware-Infektionen und Manipulationen seien.

Allerdings seien Attacken auf Geldautomaten für Cyberkriminelle wesentlich aufwändiger als Angriffe auf Computer: Sie erforderten beispielsweise den direkten, physischen Zugriff auf die Automaten. Von einer massiven Ausbreitung der Gefahr sei deshalb laut Sophos derzeit nicht auszugehen.

, 18.03.2009 - Rubrik(en): Windows, Viren & Würmer, Phishing & Pharming, Sicherheit
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