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Kinder ausgespäht - Disney vor Gericht

Den Medienkonzernen Disney und Warner wird vorgeworfen, mit Hilfe von Flash-Cookies Nutzer ausgespäht zu haben - darunter auch Minderjährige. Dabei sammelten die Konzerne unter anderem Mailadresse und Telefonnummer sowie Informationen über den Gesundheitszustand der Surfer.

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Gegen die amerikanischen Unternehmen Disney, Warner Brothers und Demand Media ist in den USA eine Klage anhängig, die den Unternehmen vorwirft, Kunden ausgespäht zu haben - darunter auch Kinder. Wie Silicon.de berichtet, handelt es sich um Flash-Cookies der Firma Clearspring Technologies, die die beschuldigten Unternehmen auf ihren Webseiten einsetzten. Die Kläger werfen den Mediekonzernen vor, ohne das Wissen der Nutzer umfassende Informationen der Surfer gespeichert zu haben. So seien zum Teil Cookies, die die Nutzer gelöscht hätten, über eine ID wieder reaktiviert worden. Die Betreiber der Seiten hätten den Klägern zufolge nicht nur das Verhalten der Nutzer auf den Unternehmensseiten gespeichert, sondern auch die Surf-Bewegungen auf anderen Webseiten. Auf diese Weise habe man Informationen über die Video-Auswahl der Nutzer und andere persönliche Eigenschaften gewonnen, darunter Geschlecht, Alter, Rasse, Anzahl der Kinder, Ausbildung, Wohnort und Einkommen. Auch über Wohnort, sexuelle Präferenz, finanzielle Situation und die Gesundheit der Surfer sei Clearspring im Bilde gewesen. Silicon.de zufolge liegt seit einigen Wochen auch gegen Quantcast, einen Konkurrenten von Clearspring,  eine ähnliche Klage vor.

, 21.08.2010 - Rubrik(en): Internet, Sicherheit, Datenschutz
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