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Haiti: Vorsicht vor Spendenbetrug

Englischsprachige Medien und das amerikanische FBI warnen vor Schindluder, das mit gutgläubigen Spendern für die Erdbeben-Opfer in Haiti getrieben wird. Es seien bereits Spam-Mails in Umlauf, die Menschen dazu bringen wollen, Geld an zwielichtige Organisationen zu spenden, die vorgeben, für die Erdbeben-Opfer zu sammeln.

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Englischsprachige Medien warnen vor Spam-Mails, die vorgeben, für haitianische Erdbeben-Opfer zu sammeln. So berichtet ABCNews unter Berufung auf Symantec von einer Spam-Mail, die vorgibt, vom britischen Roten Kreuz zu sein und für die Opfer sammeln zu wollen. Die Spenden, die per Western Union überwiesen werden sollen, kommen aber beim Roten Kreuz nie an. The Register berichtet von zwielichtigen Domains, bei denen nicht klar ist, wohin die Spenden gehen. Auch die Manipulation von Suchergebnissen sei nach solchen Katastrophen inzwischen gängige Praxis. Das FBI rät Bürgern auf seiner Webseite, beim Spenden den gesunden Menschenverstand einzusetzen: Nicht auf Spam-Mails antworten und keine Links in Mails klicken, keine Anhänge öffnen, wenn sie nicht aus vertrauenswürdiger Quelle stammen (beispielsweise Anhänge, die als Bilder der Katastrophe deklariert sind) und Spenden nur an bekannte Organisationen abgeben, bei denen man davon ausgehen kann, dass sie ankommen.

, 19.01.2010 - Rubrik(en): Internet, Sicherheit, Datenschutz, E-Mail & Spam
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