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Irfanview schließt zwei Lücken 

Google will gesammelte WLAN-Daten löschen

Google hat in einem Blogeintrag zugegeben, mit seinen Streetview-Fahrzeugen nicht nur Straßenzüge, sondern auch WLAN-Netze gescannt zu haben. Entgegen seiner ursprünglichen Angaben erfasste das Unternehmen nicht nur technische Daten wie MAC- und IP-Adressen, sondern auch Inhalte der WLAN-Verbindungen.

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Google hat mit seinen Streetview-Fahrzeugen nicht nur Straßenzüge gescannt, sondern auch WLAN-Netze und Teile der übertragenen Inhalte. Das Unternehmen erfasst mit seinen Fahrzeugen systematisch Orte, um die Daten für ortsbezogene Dienste zu nutzen - etwa Google Maps für mobile Geräte.

Nun hatte Google bei einer Überprüfung festgestellt, dass man nicht nur technische Daten der WLAN-Netze erfasst hatte, wie es ursprünglich hieß, sondern auch Inhalte mitschnitt, die nicht-passwortgeschützte WLAN-Stationen übertrugen. In einem Blogeintrag erklärt der Vizepräsident Alan Eustace, es habe sich um einen Fehler gehandelt. Der Teil der Software, der den WLAN-Verkehr mitschneide, sei versehentlich in die Streetview-Autos geraten. Man habe die Daten sofort im Netzwerk isoliert und sei nun dabei, sie in Zusammenarbeit mit den lokalen Datenschutzbehörden zu löschen. Um derartige Vorfälle in Zukunft zu vermeiden, wolle man eine dritte Instanz beauftragen, Software, die Google entwickelt, daraufhin zu prüfen, welche Daten erfasst werden. Außerdem will das Unternehmen seine eigenen Kontrollprozesse kritisch prüfen. Vom Erfassen von WLAN-Daten nehme man gänzlich Abstand.

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar und der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Dr. Johannes Caspar hatten Google im April dazu aufgefordert, die Informationen, die das Unternehmen im Rahmen der Streetview-Scans über die verfügbaren WLAN-Netze gesammelt hatte zu löschen. Es sei nicht akzeptabel, dass das Unternehmen Ort, Verschlüsselungsstatus, Namen und MAC-Adresse der Funknetze erfasse und speichere. Die Datenschützer monierten, aus diesen Daten ließen sich in unzulässiger Weise Rückschlüsse auf private Daten der Funknetzebtreiber ziehen. Caspar hatte von Google genauere Auskunft darüber verlangt, welche Daten Google beim Scannen der WLAN-Verbindungen speichere. Bei der Recherche, die das Unternehmen anstellte, um Caspar zu antworten, hatte Google nun festgestellt, dass auch Inhalte der Übertragungen gespeichert worden seien.

, 17.05.2010 - Rubrik(en): Internet, Datenschutz, Sicherheit, Software, Mobile Geräte
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