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Datenmissbrauch bei der Bundesagentur für Arbeit

Eine Berliner Firma hat im Job-Portal der Bundesagentur für Arbeit 2500 fingierte Stellenangebote eingestellt. Sie boten keine Arbeit, sondern verfolgten das Ziel, persönliche Daten der Bewerber zu sammeln.

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Die Bundesagentur für Arbeit hat einen neuen Datenskandal: Ein Berliner Unternehmen hatte etwa 2500 vermeintliche Stellenangebote in die Jobbörse eingestellt, um auf diesem Weg möglichst viele persönliche Daten von Jobsuchenden zu sammeln. Wie silicon.de berichtet, sei die ungewöhnlich hohe Zahl der Stellenausschreibungen einer einzigen Firma bei einer internen Prüfung der Bundesagentur aufgefallen. Die Datensätze seien inzwischen gelöscht worden, von rechtlichen Schritten gegen das Unternehmen sehe die Agentur jedoch ab, weil dafür keine Handhabe bestehe.

Nach Angaben von silicon.de hatten Datenschützer die ungenügenden Kontrollmechanismen der Jobbörse der Bundesagentur kritisiert. Sie lade geradezu dazu ein, die Daten von Jobsuchenden zu missbrauchen.

, 13.11.2009 - Rubrik(en): Datenschutz, Internet und Gesellschaft, Social Engineering
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