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Mobile Botnetze auf dem Vormarsch 

Browser-Lücke in Blackberry 9700

Einige Blackberry-Smartphones haben eine Sicherheitslücke, die Angreifer ausnutzen können, um eine Denial-of-Service-Attacke auf das Gerät auszuführen. Der Fehler liegt im Browser des mobilen Geräts.

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Fachleute der französischen Sicherheitsfirma Tehtri haben eine Schwachstelle in Blackberry-Smartphones gefunden. Der Browser des Gerätes hat eine Lücke. Wenn Angreifer sie ausnutzen, können sie einen Denial-of-Service-Angriff ausführen. Dabei bringen sie den Browser zum Absturz, so dass er auf die Anfragen des zugangsberechtigten Nutzers nicht mehr antwortet. Um den Angriff zu starten, braucht ein Angreifer keinen physikalischen Zugang zum Gerät. Er kann ihn aus dem Internet ausführen. Dem Sicherheitsdienstleister Securityfocus zufolge betrifft die Sicherheitslücke die Blackberry-Reihe 9700. Eine Problemlösung von Seiten des Herstellers Research in Motion (RIM) gibt es im Moment nicht.

Sicherheitslücken in der Software mobiler Geräte geraten stärker in den Fokus von Online-Kriminellen. Da immer mehr Menschen ein Smartphone als Computer-Ersatz für unterwegs nutzen, wird es für Kriminelle zusehends lukrativer, Smartphone-Schädlinge zu schreiben, die beispielsweise darauf aus sind, Account-Daten der Nutzer zu stehlen. So wiesen Sicherheitsexperten erst kürzlich auf ein Botnetz hin, das 100.000 Handys und Smartphones infiziert hatte, die mit dem Symbian-Betriebssystem laufen.

, 12.07.2010 - Rubrik(en): Sicherheit, Internet, Datenschutz, Mobile Geräte
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