20 Tipps — Windows absichern

Tipp 1 bis 5

von Andreas Fischer - 05.04.2013

1. Aktivierung sichern

Advanced Tokens Manager: Klicken Sie auf „Activation Backup“, um Ihre Windows-Aktivierung in einer Datei zu speichern.
Advanced Tokens Manager: Klicken Sie auf „Activation Backup“, um Ihre Windows-Aktivierung in einer Datei zu speichern.
Gilt für: Windows Vista, 7 und 8
Die Freeware Advanced Tokens Manager sichert die Aktivierungsdaten von Windows Vista, 7 und 8 sowie der Office-Produkte von 2010 bis 2013 in eine Datei.
Aus dieser Datei lassen sich die Aktivierungsdaten nach einer Neuinstallation wieder einspielen, ohne ein weiteres Mal eine Internet- oder Telefonaktivierung durchführen zu müssen.
So geht’s: Entpacken Sie das Tool und starten Sie es mit einem Doppelklick auf die Datei „Advanced Tokens Manager.exe“. Klicken Sie auf „Activation Backup, Ja“, um die Aktivierung zu sichern. Anschließend finden Sie in dem Ordner mit der EXE-Datei des Programms einen Unterordner „Windows Activation Backup“. Sichern Sie ihn am besten auf einen externen Datenträger.
Um die Daten in einem frisch installierten Windows-System zu importieren, starten Sie das Tool und klicken auf die Schaltfläche „Activation restore“. 

2. Gastkonto einrichten

Gastkonto einrichten: Ein spezielles Gastkonto mit eingeschränkten Rechten verhindert, dass Besucher Zugriff auf Ihre Daten haben.
Gastkonto einrichten: Ein spezielles Gastkonto mit eingeschränkten Rechten verhindert, dass Besucher Zugriff auf Ihre Daten haben.
Gilt für: Windows 7 und 8
Benutzer, die an Ihrem PC mit einem Gastkonto angemeldet sind, können weder Software installieren noch auf Ihre persönlichen Dateien zugreifen.
Windows 7: Rufen Sie „Start, Systemsteuerung“ auf und wählen Sie „Benutzerkonten und Jugendschutz“ aus. Klicken Sie auf „Benutzerkonten hinzufügen/entfernen“ und dann auf „Neues Konto erstellen“. Vergeben Sie einen Kontonamen und legen Sie einen neuen „Standardbenutzer“ an.
Windows 8: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Kacheloberfläche und wählen Sie „Alle Apps, Systemsteuerung, Benutzerkonten und Jugendschutz“ aus. Klicken Sie auf „Benutzerkonten entfernen“ und dann auf „Neuen Benutzer in den PC-Einstellungen hinzufügen“. Zurück auf der Kacheloberfläche klicken Sie auf „Benutzer hinzufügen“ und dann auf „Ohne Microsoft-Konto anmelden, Lokales Konto“. Lassen Sie das Passwortfeld leer und legen Sie das neue Konto mit „Weiter, Fertig stellen“ an.

3. Funktionstest Virenscanner

Gilt für: Windows XP, Vista, 7 und 8
Das European Institute for Computer Antivirus Research (Eicar) hat eine Testdatei entwickelt, mit der Sie herausfinden, ob Ihr Virenwächter ordnungsgemäß funktioniert. Die Datei besteht nur aus einem Zahlen- und Buchstabencode und ist völlig harmlos.
So geht’s: Rufen Sie die Webseite www.eicar.org/86-0-Intended-use.html im Browser auf und scrollen Sie nach unten, bis Sie einen Kasten sehen. Kopieren Sie den Inhalt des Kastens in die Zwischenablage und speichern Sie ihn als neue Textdatei auf Ihrem PC.
Bereits beim Speichern sollte Ihr Virenscanner Alarm schlagen. Falls er das nicht tut, überprüfen Sie seine Konfiguration.

4. Schattenkopien abschalten

Gilt für: Windows 7
Wenn Sie eine Datei auf Ihrem PC löschen, dann sind meist noch Spuren früherer Versionen vorhanden. Das liegt daran, dass der Volumenschattenkopien-Dienst frühere Versionen speichert. Den Dienst schaltet eine Änderung in der Registrierungsdatenbank ab.
So geht’s: Öffnen Sie den Registrierungs-Editor mit [Windows R] und regedit. Navigieren Sie zu dem Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Microsoft“. Klicken Sie mit der rechten Maustaste ins rechte Feld und wählen Sie „Neu, Schlüssel“ aus. Nennen Sie den neuen Schlüssel PreviousVersions.
Klicken Sie danach erneut mit der rechten Maustaste ins rechte Feld und wählen Sie diesmal „Neu, DWORD-Wert (32-Bit)“ aus. Nennen Sie ihn DisableLocalRestore und klicken Sie dann doppelt darauf. Setzen Sie den Wert auf 1 und starten Sie den PC neu.

5. Zugriffsrechte einschränken

Gilt für: Windows 7
Eine Änderung in der Registrierungsdatenbank bewirkt, dass niemand mehr an Ihrem Rechner ohne Ihre Erlaubnis Dateizugriffsrechte verändern darf.
So geht’s: Öffnen Sie den Registrierungs-Editor mit [Windows R] und regedit. Navigieren Sie zum Schlüssel „HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer“ und klicken Sie mit der rechten Maustaste ins rechte Feld. Wählen Sie den Befehl „Neu, DWORD-Wert (32-Bit)“ aus und nennen Sie den neuen DWORD-Wert NoSecurityTab.
Klicken Sie anschließend doppelt auf den DWORD-Wert. Ändern Sie den Wert auf 1 und starten Sie dann den Computer neu.