Relational vs. NoSQL

Die richtigen Datenbanken für Big Data

von - 15.02.2016
Die richtigen Datenbanken für Big Data
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Verschiedene Datenbanklösungen müssen nahtlos verknüpft werden. Die große Herausforderung ist dabei die Integration von Datentypen aus verschiedensten Quellen an einem zentralen Knotenpunkt.
Digitalisierung, Internet der Dinge, Industrie 4.0 – diese Begriffe bestimmen viele Diskussionen in den IT-Abteilungen der Unternehmen und den Büros von CIOs und CTOs. Der gemeinsame Nenner dabei heißt: Big Data.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen sich Start-ups, Mittelständler und Konzerne gleichermaßen mit einer steigenden Flut an Daten und neuen Datentypen auseinandersetzen und sie effizient speichern und verarbeiten, um da­raus einen Wert für das Geschäft ziehen zu können. Die Unternehmensdatenbank spielt hier eine entscheidende Rolle. In ihr werden diese Daten gelagert und hier wird mit ihnen gearbeitet.

„Alles neu“ geht nicht

Mittlerweile gibt es unterschiedlichste Lösungsplattformen und Technologien, um mit Big Data umzugehen. Was man aber in der Regel nicht ganz oben auf der Liste findet, ist ein relationales Datenbankmanagementsystem (RDBMS). Vielmehr scheint das Potenzial einer digitalen Welt voller intelligenter Geräte, die miteinander kommunizieren, nach ganz neuen Wegen zu verlangen, um den Strom immer neuer, teils unstrukturierter Datentypen effizient nutzen zu können. Solche Lösungen werden meist mit dem Schlagwort NoSQL in Verbindung gebracht.
Darüber sollte man aber nicht vergessen, dass sich die Grundlagen trotz des Siegeszugs innovativer NoSQL-Lösungen nicht ändern. Unternehmensdaten müssen weiter in einem breiteren Kontext verstanden und detailliert bearbeitet werden können. CEOs wie auch Datenspezialisten müssen sich immer noch damit befassen, wie gesammelte und verarbeitete Daten mit allen anderen Unternehmensdaten in Zusammenhang stehen.
Traditionelle geschäftskritische Daten etwa für Budgetierung oder Prognose sind und bleiben wichtig. Finanzdaten sind primär strukturierte Daten und müssen zuverlässig, modifizierbar und sicher gespeichert werden, weshalb die relationale Datenbank weiterhin eine zentrale Rolle in der Datenlandschaft des Unternehmens spielen wird.