Gratis-Betriebssystem

Windows-10-Upgrade verpennt? Macht nix!

von - 02.08.2016
Windows-Taste
Foto: charnsitr / Shutterstock.com
Am vergangenen Freitag war offiziell der letzte Tag, um ein Gratis-Update auf Windows 10 durchzuführen. Oder doch nicht? Es gibt offenbar vier mehr oder weniger legale Methoden, um dennoch weiterhin gratis auf Windows 10 zu wechseln.
Bis zum 29. Juli hätten Anwender gratis auf Windows 10 updaten können. Wer den Termin verpennt hat, kann sich aber dennoch ein Gratis-Update auf die jüngste Betriebssystem-Version von Microsoft sichern. Denn über verschiedene Umwege soll sich der Umstieg auch heute noch kostenlos durchführen lassen.

Vier Wege zum Gratis-Windows

So berichten etwa verschiedene Anwender auf Reddit, dass bereits das Zurückstellen der Systemuhr ausreiche, um das kostenlose Upgrade wieder durchführen zu können.
Windows Upgrade
Windows Upgrade gratis: Wer auf Hilfstechnologien zur PC-Nutzung angewiesen ist, kann das OS weiterhin kostenlos nutzen.
Die zweite Methode wird sogar von Microsoft offiziell angeboten: Und zwar dürfen Anwender, welche auf Hilfsmittel für die barrierefreie Benutzung des PC angewiesen sind, diesen auch in Zukunft gratis auf Windows 10 umziehen. Auf der entsprechenden Webseite von Microsoft lässt sich eine EXE-Datei herunterladen, mit der dann das Gratis-Upgrade auf Windows 10 weiterhin durchführbar ist.
Eine saubere Neuinstallation mit Hilfe eines ISO-Images soll indessen auch zum Erfolg führen. Diese lassen sich beispielsweise mit dem Windows 10 Media-Creation-Tool herunterladen. Wird ein USB-Stick oder eine DVD damit bestückt, kann Windows 10 auf einem Rechner neu installiert werden. Bei der Installation werden dann offenbar auch Installationsschlüssel von Windows 7, 8 und 8.1 akzeptiert.
Die vierte Methode ist nicht ganz koscher und könnte von Microsoft jederzeit abgestellt werden. Offensichtlich ist es auch möglich, Windows 10 nicht personalisiert im "Non-genuine mode" zu verwenden. Hierzu muss laut der Webseite "How-to Geek" lediglich bestätigt werden, dass man keinen Installationsschlüssel habe.
Wer eine nicht aktivierte Version von Windows 10 nutzt, muss allerdings Einschränkungen in Kauf nehmen: So deutet beispielsweise ein Wasserzeichen auf dem Desktop auf die Aktivierung hin. Darüber hinaus lässt sich das System optisch nicht über die Einstellungen anpassen.