Einsteiger-Navi

Blaupunkt TravelPilot 54 EU LMU im Test

von - 01.02.2016
Navigationsgerät im Auto
Foto: Pincasso / Shutterstock.com
Mit dem TravelPilot 54 EU LMU will Blaupunkt vor allem Einsteiger adressieren. Wir haben das Navi im Praxiseinsatz über mehrere hundert Kilometer getestet und zeigen die Stärken und Schwächen.
Blaupunkt hat seine Navi-Serie neu aufgelegt, wir konnten das Einsteiger-Modell, den Blaupunkt TravelPilot 54 EU LMU, über mehrere hundert Kilometer in der Praxis testen. Wie auch die Geräte der Wettbewerber wird man beim Blaupunkt vom ersten Einschalten mittels verschiedener Punkte durch die Einrichtung geführt.
Blaupunkt TravelPilot 54 EU LMU
Blaupunkt TravelPilot 54: Das 5-Zoll-Display bietet eine ordentliche Auflösung, reagiert mitunter aber nicht wie gewünscht auf die Eingabe.
Sobald man die Sprache der Navigationsanweisungen ausgewählt hat, gelangt man zu den Einsteillungen für Maßeinheiten, Routenpräferenz et cetera. Leider springt die Sprache hierbei nicht auf Deutsch, sondern bleibt unverständlicherweise auf Englisch. So muss man erst umständlich durch das Menü klicken, um diesen Fehler zu beheben.
Die Bedienoberfläche ist im Grunde recht übersichtlich aufgebaut. Wer schon mal ein Navi benutzt hat, wird sich rasch zurechtfinden. Vermisst haben wir nur eine Möglichkeit, von jedem Menü mit einem Klick wieder auf den Startbildschirm zu gelangen, wie es beispielsweise bei den Becker-Geräten der Fall ist. Das 5-Zoll-Display bietet mit 800 x 480 Pixeln eine ordentliche Auflösung, allerdings reagiert es mitunter nicht wie gewünscht auf die Eingabe.
Gerade bei nahe am Rand platzierten Bedienfeldern braucht man manchmal zwei bis drei Anläufe um den richtigen Punkt zu treffen. Vielleicht hat der Hersteller dem Gerät deshalb einen kleinen Stylus mitgegeben, der in der robusten Windschutzscheibenhalterung Platz findet. Eine Aktivhalterung bekommt der Kunde jedoch nicht, der Micro-USB-Stecker muss direkt ins Navi gesteckt werden und entsprechend beim Entfernen desselben jedes Mal abgesteckt werden.
Zurück zur Anzeige: Diese ist mit einer Schutzfolie ausgestattet und spiegelt leider sehr stark. Insgesamt macht das Display einen eher durchschnittlichen Eindruck. Dasselbe gilt für den 800-MHz-Prozessor mit 128 MB Arbeitsspeicher. Durch diese Konstellation ist das Navi etwas schwach auf der Brust, im Menü kommt es regelmäßig zu Rucklern.
Bemerkbar macht sich das vor allem in Städten, für die der Kartenanbieter TomTom 3D-Modelle von Gebäuden bereitstellt. Die Darstellung bringt das TravelPilot an die Grenzen, hier wäre eine etwas bessere CPU schön gewesen – auch in einem Navi, das im Einsteigersegment angesiedelt ist.