Maker Faire Berlin

Unterstützung von ganz oben

von Max Bold - 14.09.2016
Das weltweit größte Do-it-Your­self-Festival Maker Faire kommt am 1. und 2. Oktober zum zweiten Mal in die Hauptstadt.
An 190 Ständen werden sich rund 800 Maker präsenteren, erwartet werden rund 15.000 Besucherinnen und Besucher. Hochkarätige Unterstützung erhält die Maker Faire durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung: Staatssekretär Stefan Müller hat die Schirmherrschaft übernommen.
Nachdem das Selbermach-Festival im vergangenen Jahr bei seiner Premiere in Berlin gut angenommen wurde, konnten die Veranstalter noch mehr kreative Köpfe, Erfinder und Querdenker für die Teilnahme gewinnen. Die ausgefallenen Ideen reichen vom einfachen Do-it-Yourself-Projekt bis hin zu innovativen Prototypen. Zum Programm zählen Roboter­technik, Arduino-Basteleien, 3D-Druck, Quadrokopter, Steam­punk, Crafting/Handarbeit, Wearables, Internet of Things und vieles mehr. In Workshops und Vorträgen werben Referenten für den spielerischen Umgang mit Technik und demonstrieren beispielsweise, wie man mit dem Lötkolben arbeitet.
»Wir verfolgen mit großer Begeisterung wie die Do-it-yourself-Community in Deutschland wächst und mit ihr das Engagement für Technik und Innovation«, sagt Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. »Viele neue Ideen kommen heute aus der Maker-Szene, einer Bewegung, die rund um den Globus immer mehr Menschen zum Mitmachen und Selbermachen anregt. So sind beispielsweise digitale photonische Fertigungsverfahren wie 3D-Druck und Lasercutter durch diese Bewegung inzwischen für praktisch jeden verfügbar. Zudem setzten Maker auf den Open Source-Gedanken: Die Projekte werden frei im Netz gezeigt, geteilt und können so von jedem nachgebaut, erweitert und verbessert werden. Um die Möglichkeiten dafür noch einmal deutlich auszuweiten, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung im vergangenen Jahr den Förderschwerpunkt Open Photonik gestartet. Dieser Förderschwerpunkt veranstaltet auf der Maker Faire ein offenes Projekttreffen.«