Künstliche Intelligenz

Zuckerberg will mitspielen bei KI und Go

von - 29.01.2016
Go-Spiel
Foto: Lyle J. Hatch / Shutterstock.com
Zum ersten Mal hat ein Computer einen Menschen im Brettspiel Go besiegt. Das Programm stammt von Google. Grund genug für Mark Zuckerberg, der selber ein Go-Programm entwickelt, ein neues KI-Ziel zu formulieren.
Mark Zuckerberg konnte sich zwar über neue Rekordzahlen seines Imperiums freuen, musste allerdings den Erfolg eines Konkurrenten hinnehmen, den er gerne für sich selber verbucht hätte: Ein vom Google-Unternehmen Deepmind entwickeltes Programm hat erstmals einen Menschen im asiatischen Brettspiel Go besiegt.
Auch Facebook arbeitet an einer Go-Software. Aber das mit weniger Erfolg als Google. Grund genug für Zuckerberg, sich ein neues Ziel im Bereich der Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) zu stecken: ein System, das ihm im Haushalt und im Büro hilft - wie Iron Mans Jarvis. Und dem möchte er "Common Sense" - gesunden Menschenverstand - beibringen.
Auch wenn das noch ein bisschen wie Science Fiction oder eben Marvel Comic klingt, KI oder lernende Software ist bereits allgegenwärtig. Sei es der Newsfeed bei Facebook, der lernt, welche Beiträge welcher Seite die User häufig anklicken, Amazons Produktempfehlungen, der Spotify-Stream, der den Musikgeschmack mit der Zeit immer besser kennt, oder Suchergebnisse bei Google. Alles basiert auf Algorithmen, die mit Daten des Nutzer-Verhaltens gefüttert werden. Und aufgrund dieses vergangenen Verhaltens dann vorhersagen, was sich User in der Zukunft wünschen. Predictive Data Analysis nennt man das dann.